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Schlagzeugquartett am Thomaplatz

Die „Tutzinger SommerNachtsKonzerte“ begannen gewaltig mit "Index4"

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Der Monat Juli steht in diesem Jahr wieder im Zeichen der „Tutzinger SommerNachtsKonzerte“. Die Konzertreihe mit dem Titel „erstKlassik am See“, die der Organist Werner Zuber im vorigen Jahr gegründet hat, bietet unterschiedlichste musikalische Leckerbissen. Zwei der insgesamt vier Aufführungen finden direkt am Ufer des Starnberger Sees, am Thomaplatz, statt, die anderen beiden Konzerte in der Pfarrkirche St. Joseph.

Einen schlagkräftigen Auftakt lieferte am Sonntag das Eröffnungskonzert mit dem INDEX 4 Percussion Quartett, das durch die bezaubernde Welt der Schlaginstrumente führte. Mitreißende Rhythmen, neue Klänge, gewaltige Energie und Dynamik prägen die Konzerte des Ensembles mit Leander Kaiser, Stefan Gimpel, Christopher Fellinger und Yuko Saito.

Die Konzert-Programme bestehen größtenteils aus Kompositionen der Ensemblemitglieder. Durch die unterschiedlichen Charaktere der Instrumente und der Spieler entstehen immerzu kreative Wege zu neuen Klangerlebnissen. Mit unzähligen Schlaginstrumenten faszinierte das Quartett sowohl klanglich als auch visuell. Das spannende Wechselspiel von rasanten musikalischen Höhepunkten und ruhigen fast meditativ anmutenden Klangwelten ließ das Publikum mit Neugier und Freude die große Bandbreite moderner Percussionsmusik entdecken.

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Gewaltiger Auftrakt der Tutzinger SommerNachtsKonzerte: Mitreißende Rhythmen, neue Klänge, gewaltige Energie und Dynamik prägen die Konzerte des Ensembles mit Leander Kaiser, Stefan Gimpel, Christopher Fellinger und Yuko Saito.
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Werner Zuber organisiert in diesem Jahr zum zweiten Mal die "Tutzinger SommerNachtsKonzerte“

Eine Woche später, am Sonntag, 14. Juli, ist Paolo Oreni in Tutzing zu Gast. Der italienische Starorganist, der schon bei vielen internationalen Festivals aufgetreten ist, spielt auf der Sandtner-Orgel in der Kirche St. Joseph, Beginn ist um 20 Uhr.

Das dritte Konzert der SommerNachtsKonzerte am Sonntag, 21. Juli ist Klezmer gewidmet, der instrumentalen Festmusik jüdischer Gemeinschaften. Mit dem Ensemble Klarinezmer geht es wieder auf den Thomaplatz. Werner Zuber wird dafür die Truhenorgel ans Seeufer mitnehmen. Beginn ist um 20 Uhr.

Zum Finale der diesjährigen Konzertreihe kommt der Schweizer Organist Wolfgang Sieber nach Tutzing. Seinem Konzert am Sonntag, 28. Juli gibt er den Titel „Orgelgewitter“.

Dieser Titel hat in seiner Heimat Luzern eine jahrhundertealte Tradition: Wie Sieber in einem Beitrag zu diesem Thema berichtete, gelang dem Orgelmacher Hans Geisler aus Salzburg 1651 das Wagnis, riesige Klangkörper bis zu zehn Metern Länge mit definierbaren Tönen zu bauen, die „wie furchterregendes Donnergrollen“ tönten. https://www.hoforgel-luzern.ch/ Sieber hat diese Tradition aufgenommen und mit vielen „Orgelgewittern“ tausende Menschen in die Luzerner Hofkirche gelockt. Nun will er es auch in der Tutzinger Kirche St. Joseph donnern lassen. Beginn ist um 20 Uhr.

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