Wir bitten Sie um jeweils drei Stimmen für Barbara Doll (Gemeinderätin, Listenplatz 1) und Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg (Gemeinderat, Listenplatz 2) sowie um Ihr Listenkreuz für den Bürgerverein TUTZINGER LISTE e.V. auf Liste 9 für Ihre Reststimmen. Unsere aktuellen Arbeitsziele bieten 8 gute Gründe, der Tutzinger Liste auch am 8. März wieder Ihr Vertrauen zu schenken:
1 Mehr Ergebnisse durch effizientere Gemeinderatsarbeit
Im Gemeinderat wird oft bis spät gearbeitet. Die Agenda ist lang und Ideen gibt es genug – und seit dem ISEK ist auch klar, wohin sich Tutzing entwickeln soll. Dennoch scheitern Vorhaben zu häufig nicht an fehlenden Mitteln, sondern an der überholten Arbeitsstruktur. Denn Anspruch und Wirklichkeit der Gemeinderatsarbeit sind zwei Paar Stiefel. Siehe hierzu unsere Nachlese zur Informationsveranstaltung am 10.02.2026 im Kulturtheater. Darum stehen wir für eine effizientere Arbeitsstruktur im Gemeinderat. Mit einer modernen Agenda und Kultur der Zusammenarbeit wollen wir mehr sichtbare kommunale Ergebnisse und eine möglichst hohe Umsetzung der mit dem ISEK gesetzten Ziele erreichen.
2 Professionellere Gemeinderatsarbeit durch digitales Aufgaben- und Projektmanagement
Digitalisierung ist wichtig, wenn es um Veränderung, Fortschritt und Geschwindigkeit geht. Auch in der Gemeinde. Einige Parteien betrachten das Thema Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung bereits aus Sicht des Bürgers: Das digitale Dienstleistungsangebot verbessern durch digitale Bürgerdienste wie beispielsweise Beantragung von Urkunden, Meldebescheinigungen, Einreichen von Bauanträgen und vieles andere mehr. Diesen Ansatz unterstützen wir. Auch setzen wir uns weiter für die Digitalisierung des Gemeindehaushalts ein, die wir bereits angestoßen haben.
Neu sehen wir aber die dringende Notwendigkeit, Prozesse in der Verwaltung und insbesondere in der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat zu verbessern. Geeignete digitale Werkzeuge sind verfügbar und schnell implementierbar. Sie lassen sich an die bestehende IT-Struktur andocken und gezielt weiterentwickeln. Ein solches Tool testet die Tutzinger Liste bereits aktiv. Die Digitalisierung von Abläufen in der Gemeinderatsarbeit kann zu einem echten Gamechanger werden – Aufgaben klar zuweisen, Projekte transparent priorisieren und nachverfolgen, Entscheidungen schneller sowie nachvollziehbar umsetzen und offene Punkte und Vereinbarungen nicht mehr vergessen.
3 Finanzielle Spielräume durch starken Gemeindehaushalt
Die Tutzinger Liste steht für eine finanziell handlungsfähige Gemeinde. Denn nur mit soliden Finanzen können wir in Infrastruktur investieren, Vereine unterstützen und die Zukunft unseres Ortes aktiv gestalten.
Wir sind überzeugt: Nachhaltige Kommunalpolitik braucht wirtschaftliche Stärke und verantwortungsvolles Wachstum. Nicht Stillstand sichert Lebensqualität, sondern eine maßvolle und durchdachte Entwicklung unserer Gemeinde. Dazu gehören die Stärkung bestehender Unternehmen ebenso wie die Ansiedlung neuer, passender Betriebe. Sie schaffen Arbeitsplätze vor Ort und sichern wichtige Gewerbesteuereinnahmen – eine zentrale Grundlage für kommunale Gestaltungsspielräume.
Gleichzeitig gilt für uns: Wachstum ist kein Selbstzweck. Entwicklung muss zu Tutzing passen, ökologisch verträglich sein und die Lebensqualität erhalten. Deshalb verbinden wir wirtschaftliche Vernunft mit klarer finanzieller Disziplin auf der Ausgabenseite. Jeder Euro aus dem Gemeindehaushalt muss verantwortungsvoll und mit Blick auf kommende Generationen eingesetzt werden.
4 Starke Gemeinde: Landwirtschaft bewahren - Pflege stärken- Inklusion leben durch konsequente Forderungen
Eine starke Gemeinde behält alle Generationen und Lebensbereiche im Blick. Die Tutzinger Liste setzt sich deshalb für den Schutz unserer landwirtschaftlichen Flächen, eine verlässliche Pflege vor Ort und echte gesellschaftliche Teilhabe ein.
Landwirtschaftliche Flächen sichern hochwertige regionale Lebensmittel und prägen unsere Kulturlandschaft. Sie sind vor weiterer Versiegelung zu schützen. Neue Gewerbe- und Wohngebiete sind möglich, müssen aber immer im Einklang mit den Interessen der Landwirtschaft stehen. Der demografische Wandel macht den Ausbau von Nachbarschaftshilfen, Ehrenamt und wohnortnaher Pflege immer wichtiger. Unser Ziel ist es, dass Menschen auch im Alter selbstbestimmt in Tutzing leben können. Das Vorantreiben von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum (auch digitale Barrierefreiheit der Gemeindehomepage) muss im Gemeinderat konsequenter verfolgt werden, ebenso inklusive Bildung und Betreuung. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben muss in Tutzing auch für Menschen mit Behinderung gesichert sein. Hier gibt es momentan noch sehr viel Luft nach oben.
5 Kinder und junge Menschen im Blick – durch Berücksichtigung ihrer Interessen bei allen Entscheidungen
Während der Corona-Pandemie wurden Kindern und Jugendlichen erhebliche Opfer abverlangt – auch zum Schutz älterer und vulnerabler Bevölkerungsgruppen. Der erzwungene soziale Rückzug hat bei vielen zu spürbaren Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und einem Verlust an Lebensqualität geführt, deren Folgen für Teile einer ganzen Generation bis heute nachwirken. Zwar gab es auf Bundesebene Aufholprogramme – vor Ort ist von einem echten Ausgleich jedoch wenig zu spüren.
Sichere Aufenthaltsräume und anregende Spielumgebungen gibt es im öffentlichen Raum für kleine Kinder nach unserer Beobachtung immer weniger; und das Angebot für Jugendliche liegt in Tutzing nach unserer Einschätzung unterhalb dessen, was eine Gemeinde dieser Größe bieten sollte.
Wenn wir fortgesetzt daran scheitern, den politischen Willen für die Errichtung eines echten Jugendzentrums aufzubringen, dann sollten wir wenigstens die anderen Interessen der gesellschaftlich so wichtigen Minderheit von Eltern und ihren Kindern nicht aus dem Blick verlieren. Konkret heißt das: Bei jeder einzelnen Diskussion im Gemeinderat sollten Nutzen und Lasten für die nachfolgenden Generationen abgeschätzt, diese Bilanz laut ausgesprochen und zu Protokoll gegeben werden. Unser Ziel ist, dass beharrliches Benennen dieser Misere langfristig etwas an ihr ändern wird.
6 Konsequente Verkehrsberuhigung durch kreative Lösungen
Die Tutzinger Liste setzt sich dafür ein, den Verkehr im Ortskern zu beruhigen und eine Verkehrsplanung zu fördern, die Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen berücksichtigt. Ein besonderes Anliegen ist uns die Sicherheit auf Schulwegen und Gehwegen, damit sich alle Tutzinger, auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen, sicher und komfortabel im Ort bewegen können. Denn eine konsequente Verkehrsberuhigung ist nicht nur ein Gewinn für die Lebensqualität, sondern auch der wirkungsvollste kommunale Beitrag Tutzings zum Klimaschutz. Konkret setzen wir uns für Tempo-30-Lösungen und eine sinnvolle Umgestaltung belasteter Straßenräume wie der Bahnhofstraße ein. Gleichzeitig wollen wir Engstellen – etwa an der Bahnunterführung – beseitigen, damit alle Bürgerinnen und Bürger sicher und bequem ihr Ziel erreichen.
7 Der Gemeinderat als konstruktives Kontrollorgan
Der Gemeinderat muss im kommunalen Gefüge tatsächlich als zentrales Kontrollorgan gegenüber Bürgermeister und Verwaltung fungieren – vergleichbar einem Aufsichtsrat in einer Aktiengesellschaft. Eine seiner wichtigsten, weil leicht vernachlässigten Aufgaben ist dabei das konsequente Nachfassen: Beschlüsse und Aufträge müssen bis zur tatsächlichen Erledigung verfolgt werden. Den Vorschlag, hierfür eine Liste unerledigter Punkte (UP-Liste) per Ergänzung der Geschäftsordnung oder per Vereinbarung einzuführen, hat der vorletzte Bürgermeister abgelehnt. Wir werden die UP-Liste erneut beantragen.
8 Mehr mutige Entscheidungen durch Haltung
Die Tutzinger Liste steht für ihre unabhängige und sachorientierte Stimme im Gemeinderat. Unser übergeordnetes Ziel ist es, Entscheidungen frei von persönlichen Abhängigkeiten, parteipolitischen Zwängen oder gewachsenen Dorfstrukturen zu treffen. Ein herausragendes Beispiel für unsere konsequente Haltung erleben Sie derzeit ganz konkret: Am 8. März 2026 finden in Tutzing wieder zusammengeführte Kommunal- und Bürgermeisterwahlen statt. Dieses Ergebnis sowie unsere Initiierung des ISEK zeigen deutlich: Die Tutzinger Liste stärkt mutig demokratische Beteiligung und Transparenz in unserer Gemeinde.
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