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8.2.2026
Von Bernd Pfitzner

Nächster Schritt für Wohnprojekt Schönmoos ist vereinbart

Mehrheit für Grünen-Initiative im Gemeinderat - Interessierte sollen sich registrierenDer Autor ist Mitglied der Tutzinger Gemeinderatsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen

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Planung des Wohnprojektes Schönmoss © Bogevisch

Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen in Tutzing freut sich über die mehrheitliche Unterstützung ihres Antrags zum Wohnbauprojekt Schönmoos im Gemeinderat. Damit ist der Weg frei, das Projekt für bezahlbaren Wohnraum gemeinsam mit dem Verband Wohnen und einer neu zu gründenden Wohnbaugenossenschaft Tutzing weiter voranzubringen. Ziel ist es, die fachliche Kompetenz des Verbands Wohnen mit Bürgerkapital und lokaler Verantwortung zu verbinden, um Schönmoos zügig und dauerhaft gemeinwohlorientiert zu realisieren.

Als nächster Schritt ist für Mitte März ein gemeinsames Treffen von Bürgermeister Ludwig Horn, den Gemeinderäten Michael Ehgartner und Bernd Pfitzner mit Christian Stumpf, dem Geschäftsleiter des Verbands Wohnen im Landkreis Starnberg, vereinbart. In diesem Gespräch sollen die konkreten Möglichkeiten einer Kooperation und die weiteren Schritte zur Umsetzung des Projekts im Lichte der aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen beraten werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können schon jetzt ihr Interesse an dem Projekt bekunden. Diese werden dann über die weitere Entwicklung des Projekts Schönmoos unterrichten. Mit der Eintragung zum Newsletter geben uns die Bürgerinnen und Bürger die Unterstützung für den eingeschlagenen Weg und signalisieren das Interesse am Genossenschaftsmodell und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Tutzing.

Bitte senden Sie dafür eine E Mail mit Ihren Kontaktdaten an genossenschaft@bernd-pfitzner.bayern mit dem Stichwort „Newsletter Schönmoos“ “. Weitere Informationen unter https://bernd-pfitzner.bayern/genossenschaft.

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Quelle Titelbild: Bogevisch
ID: 8490
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Bernd Pfitzner

Bernd Pfitzner, Jahrgang 1968, verheiratet, eine Tochter. Gemeinderat und Kreisrat.

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Kommentare

Leider habe ich in meiner Euphorie, beim Projekt Schönmoos etwas bewegen zu können und den Stillstand bei der Realisierung von bezahlbaren Wohnraum in Tutzing (und im Landkreis) überwinden zu können, in meinem Artikel unklar und missverständlich ausgedrückt. Richtig ist: Der Gemeinderat hat sich nicht grundsätzlich für die Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft ausgesprochen, sondern diese ausdrücklich als eine mögliche Option neben anderen in den Blick genommen. Diese differenzierte Beschlusslage ist fakt und ich bedauere, wenn durch meine Formulierung ein anderer Eindruck entstanden ist.

Mir ist wichtig zu betonen, warum ich die Idee einer Wohnungsbaugenossenschaft weiterhin für prüfenswert halte: Wohnungsbaugenossenschaften sind in Deutschland seit vielen Jahrzehnten eine bewährte Form, bezahlbaren und dauerhaft sozial orientierten Wohnraum zu schaffen. Gerade in Großstädten wie München tragen Genossenschaften und andere gemeinwohlorientierte Akteure wesentlich dazu bei, Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen ein sicheres Zuhause zu ermöglichen. Ich bedauere es sehr, dass der Gemeinderat sich diesem Vorschlag (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht anschließen konnte.

Unabhängig von der offenen Entscheidung gehen wir als Initiatoren jetzt den nächsten Schritt, damit wir nicht weiter Zeit verlieren: Für Mitte März ist ein gemeinsamer Termin mit dem Verband Wohnen im Landkreis Starnberg vereinbart, an dem auch Bürgermeister Ludwig Horn, Michael Ehgartner und ich teilnehmen werden. In diesem Gespräch wollen wir gemeinsam ausloten, ob und in welcher Form eine Kooperation – gegebenenfalls auch mit einer noch zu gründenden Wohnungsbaugenossenschaft – dazu beitragen kann, das Projekt Schönmoos zügig und dauerhaft gemeinwohlorientiert zu realisieren.

Mein Ziel ist es, dem (dann neu gewählten) Gemeinderat eine Finanzierungslösung vorstellen zu können. In seiner neuen Zusammensetzung ist der Gemeinderat ja vielleicht auch der Genossenschaftsidee aufgeschlossener gegenüber. Mir und uns GRÜNEN ist es sehr wichtig, beim Thema "Bezahlbarer Wohnraum" ins Handeln zu kommen. Wir sind auch offen für Alternativvorschläge. Leider wurden bisher keine genannt. Nur darauf zu hoffen, dass der Verband Wohnen im nächsten Jahr vom Landkreis und den Kommunen bei immer knapper werdenden Kassen wieder die Wohnbauumlage gezahlt bekommt, ist uns zu wenig.