Sich übermüdet ans Steuer zu setzen, ist im Regelfall keine gute Idee. Glück hatte deshalb ein 38jähriger Mann aus Fürth bei einem Verkehrsunfall heute Morgen gegen 2:30 Uhr.
Er fuhr mit seinem Opel Astra auf der B2 von Pöcking kommend in Richtung Traubing. Zwischen Wieling und Traubing verfiel er in kurzzeitigen Schlaf und fuhr gegen die Leitplanke auf der linken Straßenseite. Er lenkte darauf hin nach rechts und kam auf der „richtigen“ Fahrbahnseite zum Stehen.
Verletzt wurde er hierbei nicht, auch kam zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr, so dass nur sein Fahrzeug sowie die Leitplanke beschädigt wurden. Auf ihn kommt jedoch ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund Übermüdung zu.
Der Sekundenschlaf ist eines der Hauptrisiken bei langen Autofahrten. Schätzungsweise jeder vierte Unfall mit Todesfolge auf Autobahnen wird durch kurzes Einnicken verursacht, berichtet der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Diese Unfallursache werde von den meisten Fahrern unterschätzt.
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