Verkehr
14.11.2025
Von vorOrt.news

Der letzte Abschnitt

Sanierung der Hauptstraße in der Nacht beendet - Arbeiten in der Ortsmitte haben begonnen - Seitenstraßen ab Frühjahr

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Nachtschicht: Mit Arbeiten im Dunkeln ist das letzte Stück der Hauptstraße fertiggestellt worden © Ludwig Horn

Die letzte Asphaltschicht ist in der Nacht von Donnerstagf auf Freitag zwischen der Oskar-Schüler-Straße und dem Ringseisweg aufgebracht worden. Das kennzeichnet einen wichtigen Markstein. Dem Tutzinger Bürgermeister Ludwig Horn schien regelrecht ein Stein vom Herzen zu fallen, als er am Freitagfrüh kurz nach Mitternacht voller Freude feststellte: "Damit ist die Hauptstraße nun gut befahrbar und die lange Wartezeit hat sich gelohnt." Er hat uns auch gleich Bilder von den Arbeiten zur Verfügung gestellt.

Die Firma Kutter hat in einer Nachtbaustelle das letzte Stück fertiggestellt. Sechs Jahre nach Beginn der Arbeiten an der Tutzinger Ortsdurchfahrt ist die Hauptstraße damit fertig. Damit ist zwar in ihrem Umfeld noch lange nicht alles erledigt. So ist an den Einmündungen der Nebenstraßen noch viel zu tun. Im Bereich der Leidlstraße und der Marienstraße haben diese Aktivitäten bereits begonnen. Die große Baustelle gegenüber der Marienstraße hat in Tutzings Mitte weiterhin massive Folgen für den Verkehr, die Fußgänger und das Geschäftsleben. Aber dieser Neubau mitten im Ortszentrum kam zu den Straßenarbeiten hinzu - mit ihnen selbst hat er nichts zu tun.

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Die Firma Kutter hat in einer Nachtbaustelle das letzte Stück fertiggestellt © Ludwig Horn
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Über das Ende der Straßensanierung selbst freut sich Bürgermeister Horn erkennbar. Auch wenn die Gemeinde bei diesem großen Sanierungsprojekt einer der Partner ist, sind doch für Vieles andere zuständig, die meist recht selbstbewusst auftreten: das Staatliche Bauamt Weilheim, der Abwasserverband Starnberger See, die beauftragten Verkehrsingenieure von Neudert in Herrsching und etliche Firmen, die im Untergrund beschäftigt waren. Immer wieder neue Probleme tauchten auf. Von vielen wurde die Gemeinde selbst überrascht, Vieles lag nicht bei ihr. Aber Horn und seine Mitarbeiter wurden immer wieder mit Beschwerden und Kritik konfrontiert - so wie es halt bei einem Gemeindechef und seinen Leuten ist, die für alles verantwortlich gemacht werden, was in ihrem Ort geschieht.

Bei Besichtigungen der Baustelle und vielen anderen Gelegenheiten hat der Bürgermeister versucht, alles genau zu erklären, Lösungen zu finden, die Wogen zu glätten, zu beruhigen. Dass er in der Nacht aufgeatmet hat, als die letzte Asphaltschicht aufgetragen worden war, kann man verstehen. "Als Bürgermeister freut es mich sehr", kommentierte er, "und ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden für ihre Ausdauer über viele Jahre hinweg." Ebenso dankte er dem Liegenschaftsamt der Gemeinde, dem Staatlichen Bauamt, dem Ingenieurbüro Neudert, der Firma Kutter und allen anderen Projektbeteiligten "sehr für diesen wichtigen großen Meilenstein".

Nachdem sich die restlichen Arbeiten derzeit auf die Ortsmitte bei der Marienstraße konzentrieren, sollen nach Horns Angaben im Frühjahr die Einmündungen und Seitenstraßen in Angriff genommen werden. Er versichert aber: "Schon jetzt wird durch die Fertigstellung der Hauptverkehrsstraße eine spürbare Entlastung eintreten."

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In der Tutzinger Ortsmitte, an der Einmündung der Marienstraße und an der Leidlstraße, haben die Arbeiten mittlerweile begonnen © L.G.
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