Die erste Teerdecke ist drauf. Nach diversen Verzögerungen geht es bei der Sanierung der Tutzinger Ortsdurchfahrt nun erkennbar voran. Zwischen dem Gymnasium und der Greinwaldstraße sieht es schon ganz ordentlich aus. Tutzing präsentiert sich in diesem Bereich auf neue Weise.
Die "Baustellenparty" ließen sich viele nicht entgehen
Den Abschluss in den beiden so genannten Verkehrsphasen 1 und 2 mit den Teerarbeiten hat das an der Ecke Hauptstraße / Hallbergerallee befindliche Restaurant „Eschi’s“ am Mittwochabend mit einer „Baustellenparty“ gefeiert. Das ließen sich viele nicht entgehen, zumal es je Person ein Freigetränk gab. Die Stimmung war gut, Lokalbetreiber Michael Esch und andere scheinen regelrecht aufzuatmen, dass sich die Zeit der Straßenbauarbeiten direkt neben ihren Betrieben nun dem Ende zuneigt.
Sperrung Greinwaldstraße bis Marienstraße wahrscheinlich bis Jahresende
Seit Donnerstag geht es ab Greinwaldstraße bis zur Marienstraße weiter. Anfang dieser Woche hatte das Staatliche Bauamt eine Planänderung bekanntgegeben: Die Verkehrsphasen 3, 4 und 5, die eigentlich zeitlich aufeinander folgen sollten, werden zusammengelegt zu einer „neuen Verkehrsphase 3 + 4 + 5“. Planänderung bei der Tutzinger Ortsdurchfahrt Ein Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts wurde vom Starnberger Merkur damit zitiert, dass die Baufirma umso schneller sei, je mehr Platz sie habe. Das bezieht sich auf die Strecke von der Greinwaldstraße bis zur Marienstraße, die nun für etwa acht Wochen – also etwa bis zum Jahresende – voll gesperrt werden soll. Bei den zunächst geplanten einzelnen Verkehrsphasen sollten jeweils nur kleinere Straßenbereiche gesperrt werden, so dass der Platz für die Arbeiten also enger gewesen wäre.
In diesem Jahr soll möglichst lange gearbeitet werden
Tatsächlich ist die nun für diese neue Verkehrsphase vorgesehene Dauer mit acht Wochen um drei Wochen kürzer als die Summe der ursprünglich vorgesehenen drei einzelnen Verkehrsphasen. Beim Bauabschnitt zwischen Gymnasium und Hallbergerallee hatte es nach Angabendes Bauamt-Mitarbeiters etwa vier Wochen Verzögerungen gegeben. Dieser Zeitverlust wird also möglicherweise, wenn alles so klappen sollte, wieder einigermaßen ausgeglichen werden können. Die Straßenbauarbeiten sollen, soweit zu hören ist, in diesem Jahr so lange wie möglich dauern, bis kurz vor Weihnachten,falls es die Witterung erlaubt.
Heute um 17.30 Uhr Baustellenbesichtigung mit Bürgermeister Horn
Die neue Vorgehensweise der Straßenbauer und die achtwöchige Straßensperrung von der Greinwaldstraße bis zur Marienstraße führt allerdings auch zu vielen weiteren Fragen, gerade auch bei den Geschäftsleuten, deren Läden und Lokale sich direkt im nun größeren Sperrbereich befinden. Gelegenheit zur Diskussion darüber und alle anderen mit diesem Thema zusammenhängenden Aspekte gibt es heute, am Donnerstag, von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr bei einer Baustellenbesichtigung mit Bürgermeister Ludwig Horn. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr an der Bushaltestelle beim Gymnasium. Von dort aus ist ein kurzer Spaziergang bis zum Leidl-Haus (Vetterlhaus/Touristinformation) an der Ampel gegenüber von Intersport Thallmair vorgesehen. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über den aktuellen Stand der Sanierung zu informieren und Fragen zur Bauentwicklung der Hauptstraße zu stellen“, teilt die Gemeinde mit.
Der "schwierigste, anstrengendste" Abschnitt steht 2025 bevor
Im Jahr 2025 sollen die Arbeiten nach den bisher bekannten Angaben schon im März beginnen. Zunächst wird es dann an die "Verkehrsphase 6" gehen - den Abschnitt von der Marienstraße bis zur Oskar-Schüler-Straße. Anschließend soll der Bereich nördlich der Oskar-Schüler-Straße bis zum Ringseisweg folgen. Das werde der „schwierigste, anstrengendste“ Abschnitt werden, hat der zuständige Verkehrsplaner Benjamin Neudert einmal prophezeit, weil dort komplexe Kanalarbeiten im Wolfsgrubengraben anstünden.
Fertig sein soll alles im September 2025, wie Neudert im Januar dieses Jahres bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus angekündigt hat. Er war sich sogar sicher: „Im Oktober 2025 werden wir uns dann nicht mehr sehen.“


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Kommentare
Das inspiriert zum Einkaufen .
Ich wünsche mir für die Gewerbetreibenden,dass durch die Positive Gestaltung der Hauptstraße mehr Kudenaufkomm entsteht.