Zahlreiche helfende Hände sorgten am vergangenen Samstag dafür, dass das Würmseestadion wieder in neuem Glanz erstrahlt. Rund 25 Spieler der Herrenmannschaften sowie der B-Jugend des TSV Tutzing packten beim gemeinsamen „Rama Dama“ kräftig mit an und brachten das Vereinsgelände auf Vordermann.
Die positive Entwicklung rund um das Würmseestadion ist mittlerweile deutlich sichtbar. Nicht nur die Räumlichkeiten wurden in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt renoviert und modernisiert – auch im Außenbereich tut sich einiges.
So hatte die Gemeinde Tutzing bereits im Frühjahr die Hecken im unteren Bereich auf der Gegenseite entfernt und zudem ein neues Becken zum Schuheputzen errichtet. Die bisherige Anlage war über Jahre hinweg stark verschmutzt und verstopft, sodass das Wasser nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen konnte.
Enge Abstimmung mit der Gemeinde und dem Bauhof
In enger Abstimmung mit der Gemeinde und dem Bauhof stellte die Gemeinde die notwendigen Geräte zur Verfügung, sodass die Fußballer zahlreiche Arbeiten erledigen konnten. Unter anderem wurden die Rasenkanten rund um den Hauptplatz sauber zugeschnitten, die Terrasse und der Eingangsbereich von Unkraut befreit, die oberen Hecken zurückgeschnitten sowie die Tribüne auf der gegenüberliegenden Seite von Unkraut und kleinen „Bäumen“ befreit, die zwischen den Betonplatten gewachsen waren.
Außerdem wurden die Auswechselbänke inklusive des Umfelds gründlich gereinigt und mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Auch die Duschen erhielten eine intensive Reinigung und wurden vollständig entkalkt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Aktion zeigt eindrucksvoll, dass oft schon viele kleine Maßnahmen einen großen Unterschied machen. Für die Fußballer steht fest: „Sie möchten sich in ihrem Stadion wohlfühlen und deshalb mit anpacken.“
Fortschritte bei der Zusammenarbeit mit der Gemeinde
Ein wichtiger Baustein für diese Entwicklung ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Fußballabteilung des TSV Tutzing und der Gemeinde Tutzing. Besonders hervorgehoben werden dabei Jan-Philipp Grande, Stephanie Haunold und Axel Schröter, mit denen sich die Kommunikation in den vergangenen Jahren spürbar verbessert hat.
„Früher war manches vielleicht schwieriger. Seit der Verjüngung des Vorstands der Fußballabteilung vor rund fünf Jahren verfolgen wir das Ziel, Dinge aktiv voranzutreiben und nicht nur zu verwalten. Diese Entwicklung wird mittlerweile auch von den Verantwortlichen der Gemeinde wahrgenommen, denn was vor 20 Jahren gewesen ist, kann man nicht mehr beeinflussen. Deshalb arbeiten wir heute gemeinsam sehr konstruktiv zusammen. Es läuft noch nicht alles perfekt, aber wir alle verbessern uns stetig und das Vertrauen beider Seiten baut sich so langsam auf“, heißt es aus der Fußballabteilung.
Die Motivation der Ehrenamtlichen ist dabei eindeutig: „Wir als Fußballabteilung haben wahrscheinlich das größte Interesse daran, dass unser Gelände und der Platz in einem ordentlichen Zustand sind."
Gemeinsam den Rasen durch den Sommer bringen
Auch bei der Bewässerung des Rasens arbeiten Gemeinde und Verein Hand in Hand. Während die Gemeinde die notwendige Infrastruktur mit den Rasensprengern bereitstellt, übernimmt die Fußballabteilung die Bewässerung in den Abendstunden.
„Tagsüber zu bewässern macht während der Arbeitszeit wenig Sinn. Da ohnehin jeden Abend Training auf dem Platz stattfindet, können wir die Rasensprenger genau dann einschalten, wenn es für den Rasen am effektivsten ist“, erklärt die Abteilung. Durch dieses gemeinsame Engagement konnte der Rasenplatz die vergangenen Hitzeperiode deutlich besser überstehen als in den Vorjahren.
Die gelungene Rama-Dama-Aktion zeigt einmal mehr, wie viel mit ehrenamtlichem Einsatz und Eigeninitiative erreicht werden kann – zum Nutzen aller Sportlerinnen und Sportler sowie der gesamten Tutzinger Vereinsgemeinschaft.


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