Zwei Wörter waren am Freitagabend in Tutzing öfter zu hören als jede Textzeile: „Zu laut.“ Man hörte sie im Festzelt, man hörte sie draußen im Biergarten, man hörte sie sogar noch am Seeufer, wo Bässe und Schlagzeug von LaBrassBanda über den See hinaus zu wummern schienen. Und doch: Gestört hat es die wenigsten wirklich – zu groß war die Freude darüber, dass die beliebte Band nach Tutzing gekommen war.
Mehr als 2000 Menschen drängten sich im Festzelt am Seehof, dazu kamen viele weitere auf dem abgesperrten Gelände und noch einmal so viele ringsherum – am Ufer, auf den Straßen, überall dort, wo man die Musik hören konnte, ohne sich ins Gedränge zu stellen. Am Tag nach dem Auftakt mit Kabarettistin Luise Kinseher war damit klar: Bei dieser Festwoche folgt ein Höhepunkt auf den anderen.
Zwei Welten
Wer im Zelt stand, erlebte einen Abend, der keine halben Sachen kannte. Bässe und Schlagzeug hämmerten bei jedem Song einen Rhythmus, der weit über die Zeltplanen hinausdröhnte – und der im Inneren offenbar genau richtig ankam. Das Publikum bewegte sich im Takt, tanzte ausgelassen, ließ sich von der „kompromisslosen Live-Energie und kollektiven Ekstase“ mitreißen, mit der die Band selbst wirbt. LaBrassBanda versteht sich als „Synonym für grenzenlose Live-Freude“ – und im Zelt schien dieser Anspruch an diesem Abend eingelöst.
Draußen aber, auf dem weitläufigen Seehof-Gelände und noch weiter weg, am Seeufer, spielte sich ein ganz anderer Abend ab. Dort saßen viele gemütlich, mit einer Bratwurst- oder Fischsemmel, mit Schokofrüchten oder einem Eis in der Hand, lauschten der Musik aus der Distanz – und genossen sichtlich das Gefühl, jederzeit einfach nach Hause gehen zu können, ohne sich erst durch die Menge kämpfen zu müssen. Der eigens aufgebaute Biergarten füllte sich im Lauf des Abends immer weiter, weil viele Konzertbesucher zwischenzeitlich ins Freie strömten. Zwischen Zeltinnerem und Außenbereich lagen an diesem Abend gefühlt Welten.
Wenn der Soundcheck schon zum Politikum wird
Dass die Lautstärke zum Thema werden würde, hatte sich bereits tagsüber angedeutet. Als Mitarbeiter der für die Tontechnik zuständigen Firma Subsonic beim Soundcheck voll aufdrehten, beschwerten sich schon einige Nachbarn. Dazu trug vielleicht auch die für diese Gelegenheit ausgewählte Techno-Musik bei - vielleicht hätten bayerische Klänge für mehr Sympathie im Ort gesorgt. Am Abend dann setzte sich das Muster fort: Wer der virtuosen Bläserarbeit der Musiker aus dem Chiemgau folgen wollte, hatte es schwer – das dröhnende Bumsen überdeckte viele der Feinheiten, mit denen die Band ihre Mischung aus Blasmusik, Ska und Reggae eigentlich würzt. Den meisten im Zelt schien das jedoch herzlich egal zu sein.
Ein Fest, organisiert mit sichtbarer Erfahrung
So kontrovers die Lautstärke diskutiert wurde, so einig war man sich in einem anderen Punkt: Der Veranstaltungsverein Tutzing, erfahren schon von etlichen Weinfesten auf der Brahmspromenade, hat mit diesem Abend erneut bewiesen, wie sich ein Event dieser Größenordnung ehrenamtlich stemmen lässt. Die vielen ebenso fleißigen wie freundlichen Helferinnen und Helfer meisterten Einlass, Ausschank und Organisation nach Einschätzung vieler Besucher souveräner, als es manch hauptberuflicher Festwirt hinbekommen hätte.
Auf die Wettervorhersagen fürs Wochenende blickt zwar manch einer mit gemischten Gefühlen. Aber eigentlich läuft bei der Festwoche seit dem Auftakt mit Luise Kinseher am Mittwoch alles so gut, dass alles, was noch kommt und besonders die Fischerhochzeit, der Höhepunkt am Sonntag, nur ein Erfolg werden kann.


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Kommentare
Ihre Nachfrage ist berechtigt, der letzte Satz blieb erklärungsbedürftig. Insofern möchte ich klarstellen, dass mit den „Lauten und Skrupellosen" kein Kommentator dieses Forums gemeint war, auch Sie nicht.
Vielmehr hatte ich im Sinn, was in den vorOrt.news seit Monaten dokumentiert wird: zum Beispiel die zugeparkte Feuerwehrzufahrt und der Bootsschuppen am Seeufer, der gegen die Rechtslage zum Wohnhaus ausgebaut wird. Beides sind Regelverstöße, und sie haben eines gemeinsam: Sie bleiben folgenlos. Und nur darauf zielte mein Schlusssatz ab. Skrupellosigkeit ist also kein Charakterzug bestimmter Tutzinger, sondern ein Verhalten, das sich gerne dort breitmacht, wo niemand kontrolliert und niemand misst. Der Satz war als Systembeschreibung gedacht und nicht als Personenbeschreibung.
Deshalb auch meine Fragen nach der Gestattung, der Messung und dem Ordnungsamt. Wo kontrolliert wird, erübrigt sich jeder Vorwurf: Zahlen ersetzen Zuschreibungen und der Dissens weicht der Gewissheit, so dass niemand darüber streiten muss, wer hier laut und wer empfindlich ist. Wo die Einhaltung der Rechtsordnung nicht kontrolliert wird, entscheidet am Ende das Ausmaß der Rücksichtslosigkeit des Einzelnen über die Dosis der Zumutung für die Vielen.
Zum Glück lässt sich nicht jede Streitfrage objektivieren und messen, die menschliche Natur lässt nun wahrlich genug Spielraum für vortreffliche Auseinandersetzungen über dieses und jenes. Aber weil die Haarzellen im Cortischen Organ unter Lärmeinfluss unumkehrbar geschädigt werden, gilt die bereits erwähnte DIN 15905-5 mit einem Grenzwert von 99 dB(A). Wird sie überschritten, riskiert man Schäden, die nicht mehr heilen. Hier gibt es also eine objektive Zahl, auf die wir auch in der Debatte Bezug nehmen können.
Es bräuchte nur noch jemanden, der im Sinne dieser Norm Verantwortung für die Gesundheit der Konzertbesucher übernimmt. Das können nur der Veranstalter und das Ordnungsamt sein, denn ein Schallmessgerät hatte von den Besuchern gewiss niemand in der Tasche.
Und weil Sie Wilhelm Busch zitiert haben, soll er auch das letzte Wort behalten, in leicht veränderter Form: Musik wird gern' auch schön gefunden, ist ihr Geräusch mit Maß verbunden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedliches und fröhliches Restwochenende dieser so herrlich lebendigen und hoffentlich auch morgen von der Sonne verwöhnten Fischerhochzeit.
über Ihren sehr dezidierten Beitrag zur Dezibel Messung - ob oder ob nicht stattgefunden - habe ich mich gefreut.
Wenn Sie aber in Ihrem letzten Satz "Und im Dissens setzen sich leider allzu oft die Lauten und Skrupellosen durch." irgendeinen von uns Kommentatoren als "laut und skrupellos" bezeichnen, dann verweise ich Sie auf den redaktionellen Hinweis des Herrn Goslich von heute 12:35 Uhr.
Ich bin gerne bereit meine Zeit zu opfern um Ihre Beiträge überhaupt zu durchdringen oder einfacher gesagt: "Was will der Prophet" mir damit eigentlich sagen ?"
Aber als "Lauten und Skrupellosen" bezeichnet zu werden geht mir auch bei Ihnen leider nicht durch !!!
Bemerkenswert ist auch, dass dieselben Stimmen, die Lärmkritikern Überempfindlichkeit attestieren, auf einen einzigen kritischen Nebensatz mit Wegzugsempfehlungen und Mallorca-Spott reagieren. Die Dünnhäutigkeit liegt damit eher auf Seiten derer, die anderen Überempfindlichkeit vorwerfen. Wer Kritikern nahelegt, doch bitte das Seegrundstück zu verkaufen, koppelt in intolerantem Gestus Zugehörigkeit an Zustimmung. Und das zwischen den Zeilen angebotene Tauschgeschäft – das Festzelt wird hingenommen, wenn dafür der V8 und das Feuerwerk ertragen werden – ersetzt die Rücksicht, von der jede Gemeinschaft lebt, durch einen Nichtangriffspakt der Lärmemittenten. An allen Regeln vorbei, versteht sich.
Der entscheidende Punkt aber, der ausgerechnet die Feiernden selbst betrifft, kommt überhaupt nicht zur Sprache: Zum Schutz des Publikums gilt die DIN 15905-5 mit einem Grenzwert von 99 dB(A). Stand das in der Gestattung? Hat jemand gemessen? Wo war das Ordnungsamt? Lärmschwerhörigkeit ist irreversibel, und ihre Folgekosten – Hörgeräte, erhöhtes Demenzrisiko – zahlen wir alle über die Sozialkassen. Die Lautstärkefrage ist deshalb weit mehr als eine subjektive Geschmacksfrage: Sie berührt das Gemeinwesen, und darum muss sie diskutierbar sein. Bekämpft wird sie, weil sie sich nicht in eine verkürzte Debatte fügt, die nur zwei Rollen kennt – jubelnde Schulterklopfer und nörgelnde Verräter – und bei allem dazwischen den Überblick verliert.
Was lernen wir daraus? Man wüsste zu gerne, ob es im Zelt zu laut oder leise genug gewesen ist, aber vermutlich hat niemand gemessen, weil das nie jemand tut. Wo aber niemand misst, gibt es keine Gewissheit, sondern nur Dissens. Und im Dissens setzen sich leider allzu oft die Lauten und Skrupellosen durch.
wenn auch Sie meinen Beitrag mit der notwendigen Aufmerksamkeit gelesen hätten, habe ich auch Herrn Hoffmann´s Beitrag für meinen Kommentar herangezogen. Sie sind also nicht einzigartig.
Außerdem sind ja auch Sie Tutzinger Bürger und somit hätte ich Sie unter "Liebe belästigte Tutzinger" subsumiert. Ihre Hervorhebung bezieht sich bei aller Aufmerksamkeit auf den letzten Abschnitt Ihres Kommentares. Wenn Sie Diesen als kritisch gemeint haben, dann entbehren die darin "nur mal so" aufgezählten Beispiele jeglicher Realität, denn Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.
Und das ich "zu später Stunde" nicht über "hinreichende Aufmerksamkeit" verfügt haben soll, empfinde ich als einen persönlichen Affront, der mir in diesem Forum absolut unangemessen erscheint !
Schönen guten Morgen Herr Steffens,
obwohl Sie mich zu später Stunde namentlich herausgreifend ansprechen, habe ich nicht den Eindruck, dass Sie meinen Kommentar mit hinreichender Aufmerksamkeit gelesen haben.
Andernfalls belegen Sie bitte, in welchem Satz ich etwas gegen die Fischerhochzeit, oder gegen die damit einhergehenden Feiern geschrieben hätte?
Man sollte nicht nur die Kirche im Dorf lassen, sondern bitte auch bei der Wahrheit bleiben !
Ich jedenfalls werbe eher für das Motto ... leben & leben lassen.
Und zwar ganzjährig für alle Geschmäcker.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen anderen weiterhin eine wundervolle Fischerhochzeit 2026 !!!
Liebe belästigte Tutzinger und auch sehr geehrter Herr Rekus: "Lasst die Kirche doch im Dorf !" (Herr Rekus, den Spruch kennen Sie ja bereits von mir.). Lasst die "Feier-willigen" die paar Tage ausgelassen und wie bisher auch in aller bajuwarischer Gelassenheit und Ordnung die lang ersehnte Fischerhochzeit als gemeindliches "Gesamterlebnis" nach "Corona" feiern mit meinem Respekt an all die vielen freiwilligen Helfer.
Wer diese Einschränkungen der persönlichen Lebensqualität nicht hinnehmen möchte, (man muss ja nicht unbedingt sein Seegrundstück verkaufen - obwohl dieser Kommentar von Herr Hoffmann von 11:10 Uhr sehr spitz kritisch formuliert wurde), kann ja für zwei Tage die Eltern oder Kinder auf der Familienfinca auf Mallorca besuchen, oder vielleicht die ganze Woche bis Sonntagabend, dann ist der Budenzauber in Tutzing vorbei. Und danach verfällt Tutzing wieder in den charmanten Dornröschen-Schlaf! Herr Rekus, auch ich lasse meinen Ford Mustang V8 in der Garage stehen, da am Sonntag die Hauptstraße gesperrt ist, obwohl ich Freunde in UNTERZEISMERING besuchen wollte, aber die ausgeschilderten Umwege packe ich einfach nicht ...
Aber Halt, da kommen ja noch die "Brahmstage". Bin mal gespannt, welche "Altrocker" aus Tutzing sich da beschweren werden, weil man keine der wenigen begehrten Eintrittskarten ergatterten konnte und zudem außerhalb des Konzertsaales auch nichts hören konnte ... Aber das geht wohl leider zu weit - denn Peter Maffay, einer der "Alt-Rocker" in Deutschland, ist der ja Schirmherr dieser Veranstaltung... (by the way über Herrn Maffay: die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung zu übernehmen finde ich außerordentlich bemerkenswert und für den künstlerischen Nachwuchs jedweder Ausformung evtl. und hoffentlich förderlich. Als "Ehrenbürger" von Tutzing ist es m.E. sehr würdig eine solche Schirmherrschaft anzunehmen!
Gute Nacht nach Tutzing, bis zur nächsten Fischerhochzeit gehen ja noch ein paar Jahre dahin. Bleibt dran und nehmt weiterhin die Jugend mit!!!
An alle "Nörgeler: habt eben auf gewisse Zeit Glück gehabt und vielleicht tritt dann beim nächsten mal zu aller Beruhigung Roland Kaiser oder Marianne Rosenberg als Alternative zu LaBrassBanda als Headliner im Festzelt auf....
Gehört das nicht zu einer zünftigen Konzertkritik?
;-)) Über welche man dann ebenso hitzig streiten kann.
Ich selbst finde es gut, wenn tausende Tutzinger in diesen Tagen fröhlich dabei sind, ausgelassen miteinander feiern und große Freude daran haben. Ihnen allen sei jede Minute davon gegönnt.
Das sind dann hoffentlich auch tausende Tutzinger, die selbst nicht sofort Blutdruck bekommen, wenn sich andere Mitbürger bei anderen Gelegenheiten an legalen (!) V8 Motoren, Böller, Grillabende oder sonstigen "Zumutungen" erfreuen, oder?
(Nur mal so als Beispiel.)
War an diesem Abend alles perfekt? Dem Artikel nach zu urteilen vielleicht nicht. Aber hier spielte nicht Taylor Swift in der Olympiahalle, sondern LaBrassBanda in Tutzing. Und das Ziel war es nun einmal nicht, jeden Ton vorsichtig durchs Festzelt zu tragen, sondern die Menschen mitzunehmen, zum Tanzen zu bringen und gemeinsam einen besonderen Abend zu erleben. Bei nahezu allen, die tatsächlich vor Ort waren, scheint genau das ziemlich eindrucksvoll funktioniert zu haben.
Es war eine rundum gelungene Veranstaltung und ein besonderes Gefühl, ein Konzert mit vielen Freunden und Bekannten gewissermaßen im eigenen Wohnzimmer erleben zu dürfen. Besonders schön war die generationenübergreifende Begeisterung: Jung und Alt feierten gemeinsam – und machten den Abend zumindest im Festgelände zu einem verbindenden Erlebnis für unseren Ort.
Teile der Bewohner Tutzings – und dazu zähle ich ausdrücklich auch mich – würden sich freuen, wenn es in unserem schönen Ort nicht wieder neun Jahre dauert, bis für ein paar Abende etwas zusätzliche Lebendigkeit einkehrt. Für die Liebhaber der gepflegten Tutzinger Ruhe bleiben dazwischen schließlich auch noch ein paar weniger lebhafte Abende – vermutlich sogar ein paar tausend...
Umso mehr bleibt zu hoffen, dass wir die gemeinsame Festwoche nun alle – ob mittendrin oder mit etwas mehr Abstand – als möglichst genussvolle und für alle Seiten gut erträgliche Zeit miteinander erleben können.
Eine Gaudi bei toller Musik, mit tollen Musikern und einer Stimmung, die Tutzing sehr selten erlebt.
Einen riesen Dank an die Organisation und bitte, es sollte wirklich einmal möglich sein, nicht zu nörgeln.
Natürlich darf jeder Lautstärke unterschiedlich empfinden. Eine persönliche Wahrnehmung ist aber noch kein objektives Urteil über die Qualität einer professionellen Beschallung. Bei einem Konzert dieser Größenordnung wird der Ton gezielt für den eigentlichen Publikumsbereich im Festzelt geplant und ausgerichtet. Tiefe Frequenzen breiten sich aus physikalischer Sicht weniger gerichtet aus und passieren Zeltwände deutlich leichter. Wer außerhalb des Zeltes steht, hört deshalb vor allem Bass und Schlagzeug, während viele musikalische Details dort naturgemäß fehlen. Daraus abzuleiten, dass auch der Klang im Zelt nur aus dröhnendem Wummern bestanden habe, wird der technischen Realität nicht gerecht.
Auch ein Soundcheck muss annähernd unter den späteren Betriebsbedingungen stattfinden. Nur so können Anlage, Raumakustik, Pegel, Frequenzverteilung und mögliche Resonanzen zuverlässig beurteilt werden. Die dabei verwendete Musik ist kein Unterhaltungsprogramm für die Nachbarschaft, sondern ein notwendiges Arbeitsmittel der Techniker. Die beteiligten Technikteams und die Crew von LaBrassBanda haben hier aus meiner Sicht hervorragende Arbeit geleistet.
Ebenso unverständlich finde ich die Interpretation, die Menschen im Biergarten seien möglicherweise aus dem Zelt geflohen. Bei knapp 2000 Besucherinnen und Besuchern ist es vollkommen normal, dass nicht jeder dauerhaft vorne oder mitten in der Menge stehen möchte. Manche wollen tanzen, andere etwas essen, sich unterhalten, kurz frische Luft holen oder das Konzert entspannt aus etwas Entfernung verfolgen. Dass sich Menschen auf dem gesamten Gelände verteilt haben, spricht nicht gegen die Veranstaltung, sondern zeigt vielmehr, wie unterschiedlich die Besucher einen solchen Abend genießen.
LaBrassBanda steht für Energie, Dynamik und eine mitreißende Live-Atmosphäre. Genau das haben die Menschen im Zelt begeistert angenommen.
Konstruktive Hinweise sind selbstverständlich legitim. Aber nicht jede erfolgreiche Veranstaltung benötigt im Nachhinein eine zugespitzte Gegenerzählung. Tutzing hatte einen außergewöhnlichen, generationsübergreifenden Abend, der nur durch enorme ehrenamtliche Arbeit, professionelle Technik und viele engagierte Beteiligte möglich wurde.
Danke.
Bei so einer angesagten Band kommen meist Tonler Lichter Backliner mit.
Bei LaBrassBanda sogar auch ein Monitormann der sich nur um den Ton für die Musiker kümmert.
Eine Ton und Lichttechnikfirma stellt die technischen Systeme und betreut diese für den Zeitraum.
Bei LBB kam die Technikcrew mittags. Die Sachen werden eingerichtet und gecheckt dann spielt der Tonler sicherlich, um die Abstimmung zu prüfen, ein paar Lieder seiner Wahl und ja er spielt sie laut weil es Abends ja auch laut wird.
Dann kommt die Band und es wird Soundcheck gemacht (auch wieder laut).
All dies verantwortet die Ton und Lichtcrew von zB LBB selbst und ist absolut notwendig für einen gelungenen Abend.
Meine Einschätzung.
Ja die Bässe drücken sich gerne durch das Ganze Dorf sogar auf der anderen Seeseite sind sie zu hören...
Die Mitten und Höhenanteile kann man recht gut kontrollieren und beschränken sich auf das Festzelt (auch nicht den Biergarten).
Da man die Höhen nicht hört empfindet man die Bässe als zu präsent da ja der wichtige Höhen und Mittenteil fehlt (Abschottung durch die Zeltwände, Ausrichtung des Linearrays (Lautsprecher) bestmöglich auf den Zeltbereich und auch nicht weiter.
Ich meine die LBB Technikcrew hat einen absolut Top Job gemacht und der Tonler hat einen hervorragenden Sound gemischt.
PS:
Techno wird nicht gespielt, da es ungeeignet für die Bewertung einer Anlage ist.
Der Frank