Von vorOrt.news

Der Seehof präsentiert sich wie verwandelt

Das Areal ist für die Festwoche herausgeputzt worden - Großes Interesse bei Medienvertretern

Der Seehof präsentiert sich in diesen Tagen wie verwandelt. Wo über Jahre und Jahrzehnte eine mehr oder weniger gepflegte Wiese und seit einiger Zeit ein Lagerplatz für Bagger, Lkws und Baumaterial war, sieht auf einmal alles viel ansprechender aus. Nicht nur das Zelt und weitere Aufbauten rundherum stehen. Das ganze Areal wirkt frisch herausgeputzt. Auf größeren Flächen sind Hackschnitzel verteilt, damit alles gut begehbar ist. Bauhof-Leiter Boris Wolff hat kurz vor dem Beginn der Festwoche gestern noch alles inspiziert und für Feinschliff gesorgt. Auch auf dem Ufergrundstück neben dem Dampfersteg stehen schon Stände.

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Wie verwandelt: Der Seehof präsentiert sich zu Beginn der Festwoche wie neu © L.G.
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Der Tutzinger Bauhof-Leiter Boris Wolff hat heute für den letzten Feinschliff gesorgt

Die Aufführungen in diesen Tagen werden fürs Publikum gut vernehmbar sein – dafür ist gesorgt. Die Verstärkeranlage im Zelt hat es in sich. Bei einigen Soundchecks war das unüberhörbar. Dumpfe Bässe tönten durchs ganze Tutzinger Ortszentrum. Ob wohl die Musik bei den Konzerten durchgehend so durchdringend laut sein werde, fragten sich Anwohner rundherum. Nein, voll aufgedreht werden soll die Lautstärke nicht, wurde uns auf Nachfrage versichert. Bis 108 Dezibel soll die Anlage maximal schaffen – das ist enorm viel. Aber bei der Polkaparty von LaBrassBanda heute, zu der mehr als 2300 ersonen erwartet werden, sollen es „nur“ etwa 100 Dezibel sein. Da die Dezibel-Skala logarithmisch ist, bedeutet ein Unterschied von 8 Dezibel nicht "8 Prozent leiser", sondern der Unterschied ist deutlich größer - er entspricht ungefähr 84 Prozent weniger Schallleistung. Laut wird’s zweifellos trotzdem werden – aber das Fest mit seinen Konzerten ist ja, wie einer der Organisatoren sagte, „in dieser Größenordnung fast schon ein Jahrhundertereignis in Tutzing“.

Auch viele Journalisten lockt die Fischerhochzeit nach Tutzing. Etwa 30 Medienvertreter werden erwartet, darunter mehrere Kamerateams. Allein vom Bayerischen Rundfunk werden vier Busse nach Tutzing kommen. Lokal ist das Interesse ebenfalls groß, sowohl bei den hiesigen Zeitungen als auch bei den regionalen Radio- und Fernsehsendern, und natürlich auch bei vorOrt.news und bei anderen Einheimischen wie den engagierten Mitarbeitern der Tutzinger Nachrichten und der Fotogruppe Traubing.

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Auch am Ufer zwischen Bier- und Dampfersteg stehen schon Stände
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