Heute, am Samstag, 6. Dezember ab 8 Uhr wird es auf der Lindlwiese neben dem Rathaus wieder weihnachtlich: Dann begrüßen die Mitglieder der Tutzinger Gilde zum mittlerweile 48. Mal Einheimische wie Gäste zu ihrem Christbaumverkauf.
Zur guten Tradition gehört beim Gilden-Verkauf auch das Thema Nachhaltigkeit: "Unsere Bäume sind frisch geschlagen, wurden nicht gespritzt und sie haben nur kurze Transportwege hinter sich“, betont Rudi Sigl, 2. Vorstand der Gilde und verantwortlich für die Veranstaltung. So stammen die Tannen aus dem Nachbarlandkreis Weilheim und sämtliche Fichten aus der vereinseigenen Tutzinger Plantage.
"Der Verkauf der Fichte liegt uns besonders am Herzen", sagt Sigl, "weil sie der ursprüngliche Christbaum unserer Region ist und nicht zuletzt wegen ihres angenehmen Duftes viele Liebhaber hat, die diesen Baum im Handel kaum mehr finden können.“ Verkauft wird solange, bis kein Baum mehr da ist.
Auch bei der Verpackung setzt die Gilde nach den durchwegs positiven Rückmeldungen wieder auf Nachhaltigkeit: „Die Netze unserer Bäume sind aus Zellulose und damit kompostierbar“, sagt Sigl. Auf Wunsch werden die Bäume gegen ein geringes Entgelt auch nach Hause geliefert.
Der Erlös des Christbaumverkaufs ist - neben Seefest der Tutzinger Gilde und Daxenverkauf - die wichtigste Einnahmequelle des Heimat- und Trachtenvereins und fließt unter anderem wieder in gemeinnützige Tutzinger Projekte. Vorstand Rudi Sigl: "Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Tutzingerinnen und Tutzinger unseren Verein durch den Kauf eines Christbaumes unterstützen."
Weitere Infos gibt es unter http://www.tutzinger-gilde.de
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