Im Rahmen ihres diesjährigen ÖkoKids-Projekts „Kleine Taten – große Wirkung“ haben Kinder des Tutzinger BRK-Kinderhorts Krambambuli eine Spende an die Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung (HPT-G) der Lebenshilfe Starnberg übergeben. Die Spendensumme in Höhe von 600 Euro stammt aus dem Erlös eines vom Kinderhort organisierten Maifests sowie einer Tombola.
Die Spende wurde von drei Kindern des Kinderhorts gemeinsam mit den Mitarbeitenden Patrick Winter und Hortleitung Anika Gerhard an Jörg Held, Leiter der Heilpädagogischen Tagesstätte, überreicht. Als besonderes Symbol ihres Engagements gestalteten die Kinder einen Bilderrahmen, in dem die Geldspende übergeben wurde.
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende und das große Interesse der Kinder an unserer Einrichtung", freut sich Jörg Held: "Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Offenheit und Neugier sie den Besuch erlebt haben - solche Begegnungen fördern Verständnis, gegenseitigen Respekt und gelebte Inklusion.“
Die Spendenaktion war Teil des diesjährigen ÖkoKids-Projekts „Kleine Taten – große Wirkung“. Dabei beschäftigten sich die Kinder intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Vielfalt, Inklusion, Hilfsbereitschaft und gesellschaftliches Engagement. Sie lernten, dass Nachhaltigkeit weit mehr bedeutet als Umwelt- und Klimaschutz: Auch soziales Handeln, Verantwortung füreinander und gegenseitige Unterstützung gehören dazu.
Kleine Gesten - große Wirkung
„Die Kinder haben mit viel Begeisterung erlebt, dass ihr Einsatz anderen Menschen zugutekommt", erzählt Hortleiterin Anika Gerhard: "Genau diese Erfahrung – Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas Gutes zu bewirken – stand im Mittelpunkt unseres Projekts.“
Im Rahmen des Projekts setzten sich die Kinder insbesondere mit dem Thema Inklusion auseinander. Sie erfuhren, dass jeder Mensch unabhängig von seinen Fähigkeiten, Einschränkungen oder seiner Herkunft wertvoll ist und selbstverständlich zur Gemeinschaft dazugehört. Ziel des Projekts war es, den Kindern zu vermitteln, dass bereits kleine Gesten und Hilfsaktionen einen großen Unterschied machen können – für Menschen, Tiere und die Umwelt.
Gelingendes Miteinander durch Mitgefühl, Zusammenhalt und Engagement
Nach der offiziellen Spendenübergabe erhielten die Kinder eine Führung durch die Heilpädagogische Tagesstätte. Sie bekamen einen Einblick in die Nachmittagsbetreuung und konnten erleben, wie der Alltag der dort betreuten Kinder gestaltet wird. Auch Schulleiter Alexander Sali nahm sich Zeit für die Gruppe und begleitete Teile der Besichtigung.
Gemeinsam suchten die Kinder anschließend einen passenden Platz für den selbst gestalteten Bilderrahmen. Dieser wurde in der Einrichtung aufgehängt und soll künftig an die erfolgreiche Spendenaktion sowie die Verbundenheit beider Einrichtungen erinnern.
Der Besuch hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck und machte deutlich, wie wichtig Mitgefühl, Zusammenhalt und Engagement für ein gelingendes Miteinander sind. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass schon kleine Taten große Wirkung entfalten können.
Die Kinder beteiligten sich auch am UNICEF-Spendenlauf
Passend dazu engagierten sich die Kinder gleich doppelt: Neben der Unterstützung der Heilpädagogischen Tagesstätte beteiligten sie sich auch an einem UNICEF-Spendenlauf und sammelten Spenden für Kinder weltweit.
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