Senioren
31.7.2025
Von vorOrt.news

Sieben Mitglieder des Seniorenbeirats gewählt

Erste Zusammenkunft nach der Sommerpause – Antragsrecht beim Gemeinderat

Der Tutzinger Gemeinderat hat am Dienstag die Mitglieder des neuen Seniorenbeirats gewählt. Sieben von zehn Personen, die sich beworben hatten, haben die vorab festgelegte erforderliche Mehrheit der bei der Sitzung anwesenden 17 Gemeinderatsmitglieder, also neun Stimmen, erhalten:

Brigitte Esterl (14 Stimmen)
Heinz Beschorner (13 Stimmen)
Rainer Weinzierl (12 Stimmen)
Ernst von der Locht (11 Stimmen)
Walter Kohn (10 Stimmen)
Anton Hollwich (10 Stimmen)
Robert Rauch (9 Stimmen)

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Wohin führen die Wege in Tutzing? Der Seniorenbeirat soll nach der Satzung "die Tutzinger Bürger/-innen, den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung in allen die Senioren betreffenden und berührenden Angelegenheiten" beraten. Das Bild zeigt den Kustermannpark.
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Die Gemeinderatsmitglieder haben die Mitglieder des neuen Seniorenbeirats mit Beifall begrüßt. Bürgermeister Ludwig Horn dankte allen, die sich für dieses Gremium beworben haben, und beglückwünschte die Gewählten.

Nach der Sommerpause soll nach Horns Worten eine erste Zusammenkunft des Seniorenbeirats stattfinden. Caroline Krug, die Seniorenreferentin des Gemeinderats, werde dies mit der Gemeindeverwaltung abstimmen. Im Herbst soll das Gremium dann, wie Horn sagte, „selbstverwaltend“ mit seiner Arbeit beginnen.

Der Seniorenbeirat, dessen Mitglieder für vier Jahre gewählt sind, richtet sich an alle Senioreninnen und Senioren ab 60 Jahren mit Hauptwohnsitz in Tutzing. Zur Voraussetzung war es gemacht worden, dass mindestens vier Bewerber die erforderliche Mehrheit der anwesenden Gemeinderatsmitglieder erhalten.

Die Satzung des Seniorenbeirats ist auf der Webseite der Gemeinde Tutzing veröffentlicht. https://www.tutzing.de/wp-content/uploads/01-2025_Lesefassung_Neuerlass.pdf Danach hat der Seniorenbeirat ein Antragsrecht gegenüber dem Gemeinderat. Mindestens alle zwei Jahre soll eine Seniorenbürgerversammlung stattfinden.

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Kommentare

Na ja, so durchgehend herzlich wurde die Initiative für den Tutzinger Seniorenbeirat nicht überall & und von allen Fraktionen kommentiert.
Was hier geschrieben wurde, wurde natürlich auch auf der Straße und in privaten Gesprächen ganz ähnlich verbreitet.
All' das hat gewiss nicht dazu beigetragen, dass sich noch mehr Tutzinger Persönlichkeiten dafür ehrenamtlich exponieren wollten.

Aber, Schwamm d'rüber und den Blick nach vorn.
Ich gratuliere der frischgewählten Seniorenbeirätin & ihren 6 Kollegen.
Mögen sie als Team von Anfang an stets die Unterstütung bekommen, die dieses neue Projekt verdient!
Man wünscht dem - nicht ganz unumstrittenen Seniorenbeirat - nun viel Erfolg bei der Arbeit. Wir sind auf die Ideen gespannt. Wenngleich man sich bei der Besetzung schon die Frage stellen darf, warum die Seniorenreferentin und Initiatorin des neuen Beirats nicht mehr Seniorinnen für dieses Amt begeistern konnte. Schade. 14% bzw. nur eine einzige Dame als Interessenvertreterin. Hoffentlich wird die Zusammensetzung in der nächsten Wahlperiode ausgeglichener oder können zusätzliche Mitglieder schon vorher, während der 4 Jahre, "dazu gewählt" werden?
(Bearbeitet)