Von Robert Lettenbauer

Schwan in Pfahl-See-Einbauten eingeklemmt

Wasserwacht und Tierhilfe Tutzing können das Tier bei Einsatz nicht retten

Das Neue Jahr fing für die Wasserwachtler am Montag morgens kurz vor 9 Uhr mit einer interessanten Meldung an. Eine Dame hatte sich bei der Wasserwacht Starnberg auf dem Anrufbeantworter gemeldet: Ein Schwan hätte sich an Pfahleinbauten bei Garatshausen nördlich vom Schloss Garatshausen eingeklemmt. Diese Nachricht wurde direkt an die Ortsgruppenleitung in Tutzing weitergeleitet. Der Einsatz wurde auch in der integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck angelegt und alarmiert.

Noch auf der Anfahrt zur Wasserrettungsstation Tutzing wurde auch die Tierhilfe Tutzing informiert werden, die sofort zur Wasserrettungsstation kam. Gemeinsam fuhren die Einsatzkräfte nach Garatshausen. Dort entdeckten sie leider den verendeten Schwan. An einem großen Pfahleinbau, bestehend aus drei eng zusammenstehenden, in den Seegrund eingeschlagenen Stämmen, hatte das Tier seinen Kopf in einen Spalt zwischen den Stämmen gesteckt, vermutlich zur Futtersuche. Allein befreien konnte sich der Schwan nicht. Gemeinsam bargen ihn die Helfer.

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Schwäne können mit ihren langen Hälsen an den Bewuchs von Pfahlinnenseiten gelangen - doch einem von ihnen wurde dies am Mittwoch zum Verhängnis © Wasserwacht Tutzing
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Zu derartigen Notsituationen bei Schwänen kommt es immer wieder. Mit ihren langen Hälsen versuchen sie an den Bewuchs der Pfahlinnenseiten zu gelangen, was Enten und Blesshühner nicht schaffen. Dem Schwan ist dies zum Verhängnis geworden. Dennoch war die Zusammenarbeit zwischen Wasserwacht und Tierhilfe Tutzing sehr gut und bereichernd. Für die Tierhilfe Tutzing war es in diesem Jahr bereits der neunte Einsatz. https://www.tierhilfe-tutzing.de/aktuelle-eins%C3%A4tze

Quelle Titelbild: Wasserwacht Tutzing
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