Die Diskussionen um den „Karibikbaum“ am Tutzinger Seeufer verstärken sich, kurz bevor er am morgigen Mittwoch gefällt werden soll. In der Gemeinderatssitzung heute Abend (Beginn 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses) soll das Thema offenbar angesprochen werden, ebenso in der Bürgerfragerunde vor Sitzungsbeginn.
Die Entscheidung, den Baum zu fällen, hatte der Haupt-, Finanz- und Werkausschuss des Gemeinderats getroffen. Kritik an dieser Entscheidung kommt im Vorfeld der heutigen Sitzung aus Kreisen des Gemeinderats selbst. Das Thema, so wird moniert, hätte in den Umweltausschuss gehört.
Einige Gemeinderatsmitglieder hätten bei einer solchen Entscheidung eine „Bürgerbefragung“ für richtig gehalten. Eine solche Befragung, so wird argumentiert, hätte mit dem Versand der Wahlunterlagen zur bevorstehenden Kommunalwahl kombiniert werden können, so dass keine zusätzlichen Postgebühren angefallen wären.
Neue Vorschläge werden auch in Kommentaren auf vorOrt.news gemacht. So wird angeregt, im Rathaus eine Spendenbox aufzustellen. Morgen am Vormittag wird der „Karibikbaum“ gefällt Damit wird auf die Mitteilung der Gemeinde Bezug genommen, dass eine Stützkonstruktion für den Baum mit Metallstützen Kosten von 10 000 bis 15 000 Euro verursachen würde. Die Gemeinde hatte zudem zu bedenken gegeben, dass eine solche Maßnahme große Betonfundamente erfordern, das optische Ergebnis aber dem charakteristischen Erscheinungsbild des Baumes nicht gerecht werden würde, da ein drastischer Rückschnitt das markante Erscheinungsbild zerstören würde.
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Diese Art der Entscheidungen hat auch bei mir großen Einfluss auf mein Wahlverhalten.
Die Schönheit der Natur muss oberste Priorität haben.