Liebe Mauerseglerfreunde, Tierpaten, -finder und –kuriere,
Glück gehabt. Da bis zum Abend hin die Sturmböen nachgelassen hatten und eine Hälfte des Sportplatzes von den Fußballern nicht benötigt wurde, konnte am Dienstagabend endlich die Freilassung der Segler erfolgen – mit einem neuen Rekord: Gleich 34 Tiere haben den Luftraum erobert und ihre weite Reise nach Afrika angetreten.
Einige hatten noch mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Während GIRO und WÜRMLI – der schwerste Brocken! – im zweiten Anlauf die Schwerkraft schließlich doch noch überwinden konnten, muss HARTL noch weiter abspecken. Andere waren „emotional noch etwas blockiert“.
Gestartet sind letzten Endes:
BOBBY, JAKOB und MOGLI aus Schondorf,
VRONI aus Wolfratshausen,
LUCKY, WILLI und MARLEY aus Bad Tölz,
ILSE, MAX, NAROA und AMAYA aus Weilheim,
CHICCA, FINJA, PACO und FRIDOLIN (Bgm.-Leipold-Str.) sowie GIRO (Holzerstr.) aus Peißenberg,
JESSIE, LUCA und LISSY aus Hohenpeißenberg,
BAGHIRA (Bahnhofstr.) und HEINZI (Jochbergstr.) aus Penzberg,
OSKAR und CARLOS aus Sindelsdorf,
SANI (Bayerlacher Weg) und FERDI (Wiesenweg) aus Murnau,
FLIPSI aus Bad Kohlgrub,
ELLIE und MANNY (unbekannter Fundort) aus Garmisch-Partenkirchen,
SID aus Huglfing,
RUDI (Hapberger Weg) und SUSI (Am Hopfgarten) aus Bernried,
WÜRMLI aus Herrsching,
sowie KARLI (Waldschmidtstr.) und TOMMY (Greinwaldstr.) aus Tutzing.
Noch nicht vollständig ausgewachsene Federn oder ein noch zu hohes Gewicht hatten am Dienstagabend
HARTL aus Icking,
FILOU und HANNI (Bgm.-Leipold-Str.) sowie CHIPPY (Holzerstr.) aus Peißenberg,
BALU (Bahnhofstr.) aus Penzberg,
MORITZ, HILDE und LOTTE aus Weilheim,
AKIRA aus Seeshaupt,
FRITZI aus Bad Tölz und
SALLY (Benediktenweg) aus Tutzing.
Schließlich gibt es noch die drei „Sorgenkinder“ LILI MARLEEN (Kaserne) aus Garmisch-Partenkirchen, QUINCY (unbekannter Fundort) und DIEGO (Zugspitzstr.) aus Tutzing, die schwere Gefiederschäden haben bzw. Verletzungen des Flugapparats, sodass nicht sicher ist, ob sie noch ausgewildert werden können.
Die Saison wird damit sicher noch nicht beendet sein. Die letzten Seglerküken kommen in der Regel Anfang September, weil sie von ihren Eltern „sitzengelassen“ wurden. Doch ich hoffe, dass das Schlimmste überstanden ist und es nicht verläuft wie im Jahr 2018, als nach dem ersten Start Ende Juli noch mehr Mauersegler eintrafen als vor diesem Termin.
Am Ende möchte ich mich noch ganz besonders bedanken bei allen, die mitgefiebert, Daumen etc. gedrückt, beim Start geholfen und das „Mauersegler-Schwein“ gefüttert haben!
Herzliche Grüße von einer wahnsinnig erschöpften, aber nun etwas erleichterten
Ninon Ballerstädt mit den verbliebenen 14 Mauerseglerkindern
"Flug in ein neues Leben"
Bericht des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV), Kreisgruppe Starnberg:
https://starnberg.lbv.de/%C3%BCber-uns/berichte/2025-07-mauersegler-tutzing/
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