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Mord kann nicht jeder

Kriminalfall mit Handicap - Der dritte Roman der Tutzinger Autorin Maria M. Koch

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Statt wie geplant vom thailändischen König in Tutzing als Parkpfleger angestellt zu werden, gerät der geistig beeinträchtigte Benni plötzlich in Verdacht: Die Gräfin von Schattenstein ist verschwunden, ihre Hündin Bella wird am Waldrand gefunden – zugedeckt mit dem blutigen Halstuch der Gräfin, das Bennis DNA trägt. Weil alles gegen ihn spricht, beginnt Benni selbst auf seine eigene Art zu ermitteln. Er beobachtet aufmerksam, kombiniert am Ende sogar besser als der zuständige Polizist – und stößt dabei auf einen aus dem Waldboden ragenden Finger, der alles noch verwickelter macht.

"Mord kann nicht jeder. Ein Kriminalfall mit Handicap aus Tutzing" ist der dritte Band der Reihe "Benni auf dem Weg zur Inklusion" von Maria M. Koch. Der Roman sollte ursprünglich mit einer Lesung im Rahmen der Tutzinger Kulturnacht vorgestellt werden. Die ist jedoch von Oktober 2026 auf März/April 2027 verschoben – und mit ihr auch Kochs Lesetermin.

Vermeintliche Schwäche erweist sich als besondere Stärke

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Die Autorin vom Starnberger See: Maria M. Koch an ihrem Schreibtisch

Koch beschreibt ihr Buch als warmherzigen Regionalkrimi vom Starnberger See – "voller Spannung, Komik und Mitgefühl" – wie sie selbst sagt. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die leise Spannung ohne Brutalität schätzen, an Fans bayerischer Regionalkrimis ebenso wie an alle, die Geschichten über das Anderssein suchen.

Im Zentrum steht dabei ein Gedanke, der sich durch die ganze Reihe zieht: Was zunächst wie eine Schwäche erscheint, erweist sich am Ende als besondere Stärke. Die Bände „Das kann nich jeda“ und „Das liebt nicht jeder“ sowie „Mord kann nicht jeder“ haben zwar immer Benni als Hauptperson, aber jeweils ein anderes Thema.

Die Bücher spielen alle am Starnberger See, "weil ich hier lebe und schreibe", erklärt Maria M. Koch, die sich gern die "Autorin vom Starnberger See" nennt. Zu ihrem Thema kam sie über zwei Wege, die eng miteinander verbunden sind: Beruflich arbeitet sie als Sozialpädagogin, privat ist sie Mutter eines Sohnes mit geistiger Behinderung. Ihre erklärte Mission: Berührungsängste und Unsicherheit im Umgang mit Behinderungen abzubauen – nicht belehrend, sondern erzählend, über eine Figur, der man sogar die Lösung eines Kriminalfalls zutraut.

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Ein Newsletter für die leisen Fragen

Neben ihren Romanen betreibt Koch inzwischen auf ihrer neuen Website https://www.mariamkoch.com/ einen Newsletter mit dem Titel "Die Libelle vom Starnberger See". Er richtet sich, wie sie schreibt, an drei unterschiedliche Lesergruppen: an Familien, Lehrkräfte und Betreuende von Menschen mit geistiger Behinderung, die sich für echte Inklusion interessieren. Sie wendet sich an Frauen zwischen 30 und 60, die trotz eines äußerlich gut funktionierenden Lebens eine innere Leere spüren – hier schreibt sie über die Versöhnung mit verdrängten psychischen Anteilen auf Basis der Voice-Dialogue-Methode – und an bewusst lebende Menschen, die sich offen für Fragen zu Leben und Tod, Geburt und Bestattung sowie zu Vertreibung und Migration zeigen.

Verschoben, nicht abgesagt

Wer die Lesung bei der Tutzinger Kulturnacht bereits im Kalender hatte, muss sich nun in Geduld üben. Der Termin fällt nicht aus, sondern findet im Rahmen der auf März 2027 verlegten Kulturnacht statt. Bis dahin lassen sich alle Bücher von Maria M. Koch sowie der Newsletter über die Website https://www.mariamkoch.com/ kennenlernen.

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