Zahlreiche Gold-, Silber- und Bronze Pokale sowie mehrere Qualifikationen für die Weltmeisterschaft in Slowenien: Das Tanz Studio Tutzing unter der Leitung von Flora Almeida blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Wochenende beim Deutschen Ballettwettbewerb in Fürstenfeldbruck zurück.
Mit insgesamt 33 Tänzerinnen und Tänzern trat das Tanz Studio Tutzing bei einem der bedeutendsten Tanzwettbewerbe Deutschlands an. Die jungen Künstlerinnen und Künstler beeindruckten die Jury mit technischem Können, Ausdrucksstärke und großer Bühnenpräsenz.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 17 Pokale und zahlreiche Spitzenplatzierungen in den Kategorien Mini, Kinder, Junioren und Erwachsene.
Bereits die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Kategorie „Mini“ (7–9 Jahre) sorgten für Begeisterung:
Lasse Wyschetzki gewann mit seinem Solo „Mazurka“ die Goldmedaille.
Die Formation „Drummer Boys“ mit Lasse Wyschetzki, Jonas Sonntag, Anton Gnann und Luis Abt ertanzte sich die Bronzemedaille.
In der Kategorie „Kinder“ (10–13 Jahre) glänzte insbesondere die zwölfjährige Alissa Schilke. Mit ihrer Interpretation der „Harlekinade“ gewann sie die Goldmedaille und wurde darüber hinaus mit dem prestigeträchtigen Maya-Plessitskaya-Wanderpokal als beste Tänzerin des gesamten Wettbewerbs ausgezeichnet – eine der höchsten Ehrungen des Wettbewerbs.
Auch ihre Teamkolleginnen überzeugten auf ganzer Linie. Das Trio „Freundinnen“ mit Mathilda Willharm, Alissa Schilke und Felipa Bergmann gewann Silber.
Weitere zwei Silberpokale gingen an die Gruppentänze „Esmeralda's Freundinnen“ und „Paquita“.
In der Kategorie „Junioren“ (14–17 Jahre) dominierte das Tanz Studio Tutzing gleich in mehrere Kategorien. Im klassischen Ballett gewann Alexandr Kiselev mit seiner Variation aus „Schwanensee“ die Goldmedaille, während Valentin Dupriez mit seiner Variation aus „Flames of Paris“ Silber errang.
Auch im Contemporary Dance standen beide Tänzer ganz oben auf dem Treppchen: Valentin Dupriez gewann Gold mit „Ne me quitte pas“, Alexandr Kiselev erhielt Silber für sein Solo „ERMOSO“.
Besonders erfolgreich waren auch die Pas-de-deux-Wertungen:
Alissa Schilke und Alexandr Kiselev sicherten sich mit „Flames of Paris“ die Goldmedaille. Yarouslava Khoubetova und Valentin Dupriez wurden für ihr Pas de Deux „Satanella“ mit Silber ausgezeichnet.
Bei den Gruppentänzen wurde die Choreografien „Can-Can“ mit Silber, und „Palladio“ mit Bronze belohnt.
Auch bei den Erwachsenen durfte gejubelt werden. Lotte Kuhn (18 Jahre) gewann mit ihrer Variation aus „Grand Pas Classique“ die Silbermedaille und erreichte mit ihrem Contemporary-Solo „I Can't Move“ den 3. Platz.
Für besondere Freude sorgte die Tatsache, dass sich alle Erst-, Zweit- und Drittplatzierten für den internationalen Danza Mundial – World Dance Contest qualifizieren konnten, der vom 28. Juni bis 2. Juli in Bled (Slowenien) stattfinden wird. Dort werden die Tutzinger Tänzerinnen und Tänzer Deutschland auf internationaler Bühne vertreten.
Schulleiterin und Trainerin Flora Almeida zeigte sich nach dem Wettbewerb stolz auf ihre Schützlinge: „Diese Erfolge sind das Ergebnis von Talent, Disziplin, Leidenschaft und unzähligen Trainingsstunden. Ich bin unglaublich stolz auf jede einzelne Tänzerin und jeden einzelnen Tänzer.“
Der Deutsche Ballettwettbewerb 2026 wird für das Tanz Studio Tutzing als einer der erfolgreichsten Wettbewerbe der Schulgeschichte in Erinnerung bleiben. Mit ihren Leistungen haben die jungen Künstlerinnen und Künstler eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch auf nationaler Ebene zur Spitze gehören – und blicken nun voller Vorfreude der Weltmeisterschaft in Slowenien entgegen.

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