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Der Zauber des Geruchs von Holz

Erstaunliche Parallelen von Barockmusik und Jazz: Das Ensemble "Gambalin" tritt in Tutzing auf

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Sie bringen Instrumente zusammen, die sich vorher nie begegnet sind: Anna Zimre und Christian Elin

Instrumente, die sich vorher nie begegnet sind, vereint das Ensemble "Gambelin". Am Samstag, dem 25. April 2026 treten die beiden Musiker Anna Zimre mit Viola da Gamba und Christian Elin mit Sopransaxophon und Bassklarinette in der Tutzinger Christuskirche auf (Beginn 19 Uhr). Zwei musikalische Stile finden dabei zusammen, zwischen denen drei Jahrhunderte Musikgeschichte liegen: Renaissance- bzw. Barockmusik trifft auf Jazz und Moderne.

Die Kompositionen von Christian Eli sind speziell für diese Besetzung entstanden. Sie greifen erstaunliche Parallelen in der musikalischen Praxis von Barockmusik und Jazz auf: harmonische Modelle, die Freiheit der Improvisation, Swing und Inégalité, das Spiel mit Obertönen.

Im Programm von "Gambelin" entsteht dabei etwas vollkommen Neues: Ein Konzert wie ein Sog, ein Eintauchen in eine Klangwelt, die mit Stilen nicht mehr ausreichend beschrieben werden kann, sondern diese vielmehr vergessen lässt. Das Projekt betont eine künstlerische, atmosphärische Ebene, die durch den Titel "Der Geruch von Holz" eine sinnliche Komponente erhält und den Holzklang der Instrumente in den Vordergrund stellt.

Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat das Ensemble über 80 Konzerte bei namhaften Konzertreihen und Festivals gegeben. „Frei, schwebend, atmosphärisch und unglaublich facettenreich das Zusammenspiel der beiden Musiker“ - so eine Beschreibung im Radiosender „SWR 2“.

In Tutzing werden Werke von Claudio Monteverdi, Diego Ortiz, Johann Sebastian Bach, Sieur de Sainte Colombe und Christian Elin erklingen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

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