Am kommenden Sonntag, dem 11. Januar 2026 findet in der katholischen Kirche St. Joseph um 18 Uhr ein Konzert mit drei Naturtrompeten, Pauke und Orgel zum Abschluss der Weihnachtszeit statt. Festliche Trompetenklänge des Barock werden die Weihnachtszeit musikalisch beenden. Ein letztes Mal erstrahlt an diesem Abend die Kirche in ihrem weihnachtlichen Glanz mit ihren prachtvoll geschmückten Christbäumen und dem Jesuskind in der Krippe.
Neben Weihnachtschorälen von Bach werden auch Teile der Feuerwerksmusik von Händel erklingen. Ebenso wird festliche französische Fanfarenmusik aus dem berühmten Schloss Versailles erklingen, wo der Sonnenkönig Ludwig XIV. lebte und regierte.
Besonders erwähnenswert ist, dass diese Musik auf Originalinstrumenten, also mit Naturtrompeten und Barockpauke gespielt wird. Die Naturtrompete hat keine Ventile, oder andere Spielhilfen, wie es heutzutage die „moderne“ Trompete aufweist. Nur mit dem Ansatz der Lippen können die Tonhöhen erzeugt werden und diese entstammen der Naturtonreihe, was wiederum den für Trompeten so typischen Fanfarencharakter erklärt. Das Spielen dieser Instrumente, die vor allem in der Barockzeit in Gebrauch waren, gestaltet sich also um einiges schwieriger, die Töne aber sind weitaus sanfter und weicher als die der „modernen“ Trompete.
Die drei Naturtrompeten, gespielt von Maja Stucky, Andreas Pilat und Anton Bernhard werden von Helene von Rechenberg an der Orgel begleitet, die lange Jahre als Kirchenmusikerin in Tutzing tätig war. Alexander Jung wird die Barockpauke schlagen. Diese ist im Vergleich zur „modernen“ Pauke mit Naturfell bespannt. Alle fünf Musiker haben sich mit der Interpretation „Alter Musik“ auf „historischen Instrumenten“ eingehend beschäftigt und konzertieren regelmäßig in verschiedenen Ensembles.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
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