Wenn am kommenden Sonntag, dem 12. Juli um 19 Uhr die ersten Töne durch die Tutzinger Pfarrkirche St. Joseph hallen, dürfte es feierlich zugehen: Trompeten und Pauken sind keine alltäglichen Gäste im Kirchenraum, und genau darauf setzt das diesjährige Tutzinger SommerNachtsKonzert. Unter dem Titel „erstKlassik am See" setzt das Programm, ganz bewusst auf Glanz und Klangfülle - „mit Pauken und Trompeten".
Zu hören sind Maria Stark und Manuel Weixelbaum an der Trompete, Martin Zuber an den Pauken sowie Organist Werner Zuber. Gemeinsam widmen sie sich Glanzlichtern der Barockmusik: Werke von Henry Purcell, Jean-Baptiste Lully, Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel stehen auf dem Programm – Komponisten, die die Kombination aus Orgel, Blech und Schlagwerk im 17. und 18. Jahrhundert zu einem festlichen Klangbild verdichtet haben, wie es sonst vor allem bei höfischen Anlässen und großen Kirchenfesten erklang.
Ein Konzertformat mit Tradition
Das SommerNachtsKonzert reiht sich damit in die Tutzinger Konzertsaison ein, die im Sommer regelmäßig besondere musikalische Akzente setzt – neben dem eher jazzig und rockig geprägten Kulturprogramm auf dem Museumsschiff im Kustermannpark ist die Pfarrkirche St. Joseph mit ihrer Akustik ein gefragter Ort für klassische Formate. Im Gegensatz zu den Veranstaltungsreihen in den vergangenen Jahren wird diesmal nur ein SommerNachtsKonzert angeboten, "nachdem heuer Fußball-WM und Tutzinger Fischerhochzeit den Juli schon ziemlich ausfüllen", erklärt Organisator Werner Zuber. Für Trompeten- und Paukenmusik bietet der Kirchenraum umso mehr einen besonders passenden Rahmen: Die hohen Gewölbe lassen die festlichen Fanfaren der Barockzeit voll zur Geltung kommen.
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