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„Genau das braucht Kommunalpolitik“

Ministerin Kaniber schwärmt nach Besuch des CSU-Neujahrsempfangs von leidenschaftlichen Menschen in Tutzing

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Für persönliches Engagement in der Gemeinschaft plädierten beim CSU-Neujahrsempfang in Traubing (von links) Juliana von Brühl-Störlein, Ludwig Horn, Georg Scheitz, Michaela Kaniber, Stefan Frey, Dr. Ute Eiling-Hütig und Harald Schwab © CSU Tutzing

Michaela Kaniber ist recht angetan von Tutzing. „Leidenschaftliche Menschen, die Verantwortung übernehmen“, schwärmt die bayerische Landwirtschaftsministerin auf „Instagram“ nach ihrem Besuch beim Neujahrsempfang der Tutzinger CSU im Traubinger Buttlerhof vor zwei Wochen. Die kommunalpolitisch Engagierten arbeiteten für ihre Gemeinden, für ihre Mitmenschen, für Entscheidungen und für die Zukunft vor Ort: „Genau das braucht Kommunalpolitik.“

Beispielhaft erwähnt die Ministerin in ihrem Post Bürgermeister Ludwig Horn in Tutzing, Bürgermeister Georg Scheitz in Andechs und den Starnberger Landrat Stefan Frey. Sie seien starke Persönlichkeiten, die anpackten und gestalteten: „Dafür habe ich großen Respekt.“ Zum Neujahrsempfang hatten die Tutzinger und die Andechser CSU gemeinsam eingeladen. Scheitz ist zurzeit immer wieder mal in Tutzing zu sehen. So war er kürzlich auch bei einer Eröffnungsfeier der Münchner Bank zu Gast.

Die Ministerin dankte den Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement und auch ausdrücklich dafür, dass sie mit Gesicht und Haltung für die Demokratie einstünden. Über das persönliche Engagement vieler Einheimischer freute sich auch Bürgermeister Ludwig Horn. Beispielhaft erwähnte er gemeinschaftliche Tutzinger Projekte im vergangenen Jahr wie der Gestaltung des Grundschulpausenhofs.

Den persönlichen Einsatz stellten auch andere Redner heraus. Die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig aus Feldafing betonte, wie wichtig das Engagement und das Einsetzen für andere in den kommunalen Gremien sei. Ähnlich äußerte sich der Starnberger Landrat Stefan Frey: Kommunales Engagement erfordere, Menschen zuzuhören und ihnen zu antworten, wenn sich jemand an ihn wende. Gute Kommunikation und Transparenz seien essenziell für gute Politik, ebenso das Miteinander der demokratischen Parteien.

Als Glücksfall im Ortsverband bezeichnete Horn die ehemalige Staatsministerin Prof. Ursula Männle, die in Tutzing wohnt. Die 80-Jährige unterstützt immer noch bei allen politischen und sonstigen Fragen, wie er hervorhob. Und sie packt regelmäßig tatkräftig mit an. Zum Neujahrsempfang hatte sie gemeinsam mit Andrea Behrens-Ramberg von der Frauen-Union unzählige Häppchen belegt.

Ministerin Kaniber ging auch auf die besondere Rolle der Landwirtschaft in Bayern ein. Für die Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit seien die bäuerlichen Betriebe unabdingbar. Das von Landwirten heftig kritisierte Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten, das unterzeichnet, aber noch nicht in Kraft ist, hat die Ministerin in jüngerer Zeit immer wieder verteidigt, aber gleichzeitig Schutz der hiesigen bäuerlichen Betriebe vor einem unfairen Wettbewerb gefordert. Es gehe bei diesem Abkommen nicht um grenzenlose Märkte, sondern um klare Regeln, Mengenbegrenzungen und faire Bedingungen, sagte sie in einem Interview. In persönlichen Kontakten nutzten beim Neujahrsempfang im Anschluss an die Reden auch mehrere Landwirte die Gelegenheit, ihre Anliegen bei der Ministerin zur Sprache zu bringen und ihr Themen mit auf den Weg zu geben.

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