Herr Horn, Sie sind bei der Tutzinger Bürgermeisterwahl im März der einzige Kandidat. Was sagen Sie dazu?
Ludwig Horn: Es ist vermutlich der besonderen Situation geschuldet, dass bereits nach zwei Jahren erneut eine Wahl ansteht. Unabhängig von der Anzahl der Bürgermeisterkandidaten werde ich versuchen, möglichst viele öffentliche Termine für Gespräche und den Austausch anzubieten. Eine Gemeinde lebt vom Ideenaustausch, nur gemeinsam können wir Dinge voranbringen.
Dass es keine Gegenkandidatur gibt, haben Mitglieder mehrerer anderer Parteien und Gruppen des Gemeinderats damit begründet, dass sie mit Ihrer Arbeit recht zufrieden sind. Wie haben Sie das geschafft?
Ludwig Horn: Die Bewertung meiner Arbeit kann ich nicht selbst vornehmen. Mein Anspruch ist es, mich intensiv mit den wichtigen Themen vor Ort auseinanderzusetzen und die Anliegen möglichst Vieler in tragfähige Lösungen einfließen zu lassen. Kompromisse können viele Meinungen berücksichtigen, werden aber nicht immer alle zufriedenstellen. Umso wichtiger ist für mich der respektvolle Austausch und die inhaltliche Auseinandersetzung mit einer klaren Zielorientierung. Wenn es gelingt, die Menschen dabei mitzunehmen, ist das für mich ein lohnendes Ergebnis.
Die Fragen stellte Lorenz Goslich
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