Vor kurzem besuchte die FDP mit unter anderem der stellvertretenden Landrätin Britta Hundesrügge und dem Tutzinger Jugendbeirat Paul Friedrich die Wasserwacht an ihren Standort in Tutzing. Gemeinsam mit Robert Lettenbauer (1. Vorsitzender Ortsgruppe Tutzing) und Markus Schmolz (1. Vorsitzender der Kreiswasserwacht Starnberg) tauschten sie sich nicht nur darüber aus, wie sich die Einsatzzahlen, die Jugendarbeit und die Aktivität der Mitglieder entwickelten, sondern insbesondere zu der baulichen Struktur der Anlage in der Nähe des Südbads Tutzing und im Landkreis allgemein.
Fahrzeug der Wasserwacht nur in Zelt untergebracht
Robert Lettenbauer berichtete von einem nun zehnjährigen provisorischen Zelt für das Fahrzeuggespann der Schnelleinsatzgruppe, in dem das Fahrzeug unzureichend gesichert werden kann, und den dortigen beengten Platzverhältnissen. Es sind schon kleinere Schäden – auch durch Vandalismus – am Fahrzeug aufgetreten, die stetig repariert werden müssen und den ehrenamtlichen Mitgliedern mühsamen Mehraufwand abverlangen.
Wegen der beengten Platzverhältnisse in der Wasserrettungsstation muss auch beim Umziehen im Einsatzfall improvisiert werden, genauso wie bei der Ausbildung der Jugendgruppe und der Aktiven bei schlechtem Wetter. In weiteren Wachen und Wasserrettungsstationen im Landkreis Starnberg ist die Unterbringung dabei nicht besser organisiert, berichtete Markus Schmolz von der Kreiswasserwacht Starnberg.
Fördermittel bestehen – Genehmigungen jedoch schwierig zu erhalten
Wie die stellvertretende Landrätin Britta Hundesrügge berichtete, hat der Landkreis, mit Beteiligung der FDP im Kreistag vor mehreren Jahren Fördermittel für die Ertüchtigung und den Neubau von Fahrzeughallen und Wasserrettungsstationen beschlossen. Aufgrund langwieriger Genehmigungsverfahren und vieler Gespräche auf kommunaler Ebene wird jedoch erst jetzt begonnen, diese abzurufen.
Erklärt wurde dies insbesondere damit, dass die Gebäude der Wasserrettung notwendigerweise im städtebaulichen Außenbereich liegen, in dem Baugenehmigungen nur unter engen Voraussetzungen oder im Rahmen eines Bebauungsplans möglich sind. Dikese Bebauungspläne fehlen jedoch vielerorts – so auch in Tutzing.. Auch sind die Baukosten mittlerweile erheblich gestiegen.
Die FDP unterstützt ein unkompliziertes und schnelles Verfahren und die Priorisierung von Bebauungsplänen, so dass die Errichtung der Gebäude zeitnah realisiert werden kann. Vizelandrätin Hundsrügge hat zugesagt, sich persönlich mit ihrer FDP-Fraktion dafür einzusetzen und die Situationen zu beschleunigen.
Kommentar hinzufügen
Kommentare