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FDP Tutzing empfiehlt Wahl von Schotter

Die FDP Tutzing hat bei einer Ortsversammlung beschlossen, eine Wahlempfehlung für den CSU-Bürgermeisterkandidaten Florian Schotter auszusprechen. "Wir haben den bisherigen Bürgermeister-Wahlkampf intensiv beobachtet und die Kandidaten hinsichtlich für uns relevante Themen in einem Fragenkatalog abgefragt", erklärt der Ortsvorsitzende Michael Klein in einer Pressemitteilung, und weiter: "Dabei haben wir festgestellt, dass wir in zentralen Forderungen die meisten inhaltlichen Gemeinsamkeiten mit Florian Schotter haben. Deshalb können wir unseren Wählern eine klare Wahlempfehlung für ihn aussprechen.“ Es sei zudem Zeit für einen Generationswechsel im Rathaus und für frische Impulse von außen.

Zusage für Verkürzung einer möglichen zweiten Amtszeit war mit entscheidend

Die notwendige Qualifikation, das Team im Rathaus zu führen, könne Schotter durch seine Führungsposition im Staatsdienst nachweisen, so die FDP in der Pressemitteilung weiter. "Besonders in der Gewerbepolitik sowie bei den Forderungen in der Verkehrspolitik nach einem Verzicht auf zusätzliche Tempo-30 Beschränkungen und der Beibehaltung der Parkplätze in der Hauptstraße sehen wir bei Florian Schotter die größten Schnittmengen mit unserer Programmatik“, ergänzt der FDP-Gemeinderat Maximilian Levasier.

Ein wichtiger Punkt war für die FDP nach ihren Angaben die Zusage Schotters, bei seiner Wahl eine mögliche zweite Amtszeit zu verkürzen, um ab 2026 wieder Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen zeitgleich abhalten zu können. Dies entspreche einem Kompromissvorschlag der ursprünglichen FDP-Forderung nach einer verkürzten ersten Amtszeit. Nach interner Diskussion könne die Partei dies mittragen, weil dadurch Kosten und Verwaltungsaufwand eingespart werden könnten.

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Parteientreff: Michael Klein (FDP, 3.v.re.) im Gespräch mit CSU-Gemeinderat Dr. Thomas von Mitschke-Collande *) © L.G.
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*) Im September 2017 auf dem Tutzinger Wochenmarkt. Rechts im karierten Hemd Helmut Popp, einer der zwei stellvertretenden Tutzinger SPD-Vorsitzenden.

Quelle Titelbild: L.G.
ID: 352
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Kommentare

Mit Interesse verfolge ich die Kommentierungen in den Medien. Jetzt kommen mehrere Unterstützer für Florian Schotter aus der Deckung. Allerdings fällt mir auf, daß der CSU Kandidat medial aus dem eigenen Stall wenig Unterstützung erfährt. Es stellt sich die Frage nach dem „Warum“ bzw. warum nicht?
Als Polizeioberkommissar und Diplom-Verwaltungsfachwirt ist Florian Schotter führungs- und projektarbeitserfahren. Er gehört der jüngeren Generation an und macht nicht den Eindruck eines Politikers. Ich empfinde das als sehr erfrischend, weil er sich nicht vorgefertigter Phrasen und Worthülsen bedient. Er ist ein junger Mann und werdender Vater, der mit beiden Beinen im Leben steht und darüber hinaus in Tutzing gut vernetzt ist. Als eines seiner wichtigsten Themen nennt er, die Verwaltung im Rathaus (und den Bauhof) verstärkt als Dienstleister auszurichten. Das ist für das Gelingen von anstehenden Projekten ein entscheidender Punkt. Dass er dabei nicht, wie die anderen Kandidaten*innen, auf Erfahrungen als Gemeinderat verweisen kann, sollte für einen Generationswechsel und frischen Wind im Rathaus ausgesprochen förderlich sein. Aus meiner Sicht ist Florian Schotter das Amt des Bürgermeisters zuzutrauen .
UD
(Bearbeitet)