Kino
20.4.2026
Von Angela Schubert

Kulturtheater kooperiert mit Hofer Filmtagen

Neue Tutzinger Filmreihe startet am Samstag mit „Über Unterbiberger“

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Ein musikalisches Universum, das Heimatliebe mit Weltoffenheit verknüpft: die Familie Himpsl

Mit dem Dokumentarfilm „Über Unterbiberger“, Eröffnungsfilm der 59. Hofer Filmtage 2025 (IHF) von Matthias Ditscherlein, startet das Kulturtheater Tutzing am Samstag dieser Woche, dem 25. April 2026 die neue Filmreihe „HoF Filmtage Rendezvous“ in Kooperation mit den Internationalen Hofer Filmtagen.

Beginn ist um 19.30 Uhr. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit Thorsten Schaumann, dem künstlerischen Leiter der Internationalen Hofer Filmtage, statt.

Der Film erzählt die Geschichte der Familie Himpsl, der Gründer der weit über Bayern hinaus bekannten Unterbiberger Hofmusik. Er zeigt, wie aus traditioneller Volksmusik ein grenzenüberschreitendes Klanglabor entsteht, das Elemente aus indischer Rhythmik, türkischer Klangwelt und ägyptischer Würze miteinander verwebt, ohne die eigenen Wurzeln aus den Augen zu verlieren.

Franz Himpsl, Sportler, Lehrer, Trompeter und Chaot, führt mit seiner Frau Irene und den Söhnen Xaver, Ludwig und Franz jun. ein musikalisches Universum vor, das Heimatliebe mit Weltoffenheit verknüpft. Der Film begleitet die Familie bei Proben, Auftritten und im Alltag und zeigt, wie eine regional verwurzelte Band zu einem globalen Klangphänomen wird.

Matthias Ditscherlein porträtiert eine Hofmusik, die mit Spiel- und Entdeckerfreude überzeugt – von Jazz-Weltstars wie Claudio Roditi bis hin zu lokalen Volksmusikabenden. „Über Unterbiberger“ ist ein Plädoyer für Respekt, Offenheit und die Kraft der Musik, Menschen über kulturelle Grenzen hinweg zu verbinden.

„Musikalische Weltreise und spannendes Familienportrait.“

Süddeutsche Zeitung

Der Film begleitet sie auf musikalische Weltreisen nach Marrakesch, zu den Pyramiden, nach Alexandria, auf den Nil, in den Himmel über dem Iran – und zugleich Vater Franz zu seinen Wurzeln in den Woid, den tiefsten bayerischen Wald. Das Porträt lädt dazu ein, Heimat neu zu denken: Es verbindet das „Woid“ mit der Welt und regt zur Reflexion über Heimat, Identität und Weltoffenheit an – und erinnert daran, dass Heimat nicht nur geografisch, sondern auch kulturell vernetzt ist.

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„Ein fein beobachtest, offenes Portrait.“
Thorsten Schaumann, Internationale Hofer Filmtage

Hinweis: Ludwig Himpsl wird am Samstag, 20. Juni 2026 mit Ricardo Volkert & Ensemble im Kulturtheater Tutzing zu Gast sein!

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Vorverkauf online auf der Website des Kulturtheaters oder in bar an der Kinokasse. www.kulturtheater-tutzing.de

Quelle Titelbild: Kippelsteiner Filme, Matthias Ditscherlein
ID: 8699
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