Von vorOrt.news

Viele wollen eine Lasershow

Kontroverse Diskussionen über Böllerverbote - Viel Arbeit für die Tierhilfe Tutzing

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Die beeindruckende Lasershow im Kustermannpark 2017 ist vielen in Tutzing noch gut in Erinnerung. Dabei wurden auch lokale Motive in den nächtlichen Himmel gezaubert. © Dieter de Harjou

Mit 715 Einsätzen hat die Tierhilfe Tutzing in diesem Jahr in Not geratenen Tieren geholfen. Kurz vor Silvester hat der Verein aber nachdrücklich an die Bevölkerung appelliert, den Tieren zuliebe auf Böller und Raketen zu verzichten. Geknallt wurde in Tutzing wie auch sonst überall trotzdem kräftig. In der Nähe von Alling hat ein Autofahrer aus Tutzing auf der Bundesstraße einen Labrador überfahren, der offenbar aus Panik wegen der Geräusche ausgerissen war.

Auf vorOrt.news wird unterdessen kontrovers über ein Böllerverbot diskutiert (siehe Kommentare unten auf dieser Seite, weitere Kommentare hier: Erfolgreiche Spendenaktion am Thomaplatz ). Auf Beifall stoßen würde demgegenüber offenkundig eine zentrale Veranstaltung an Silvester. Viele erinnern dabei nach wie vor gern an eine Lasershow, die 2017 bei der Wintersonnwendfeier im Kustermannpark für Begeisterung gesorgt hat. 1000 Besucher fasziniert von Feuer und Lasern Ein Problem sehen manche allerdings darin, dass Veranstalter solcher Shows gerade an Silvester sehr gefragt sein dürften, so dass als fraglich gilt, ob man sie für Tutzing interessieren könnte.

Durch den Verlauf der Silvesternacht dürften sich die Verantwortlichen der Tierhilfe Tutzing bestätigt sehen. Schon in der Silvesternacht des vorigen Jahres waren nach ihren Angaben zwei Hunde durch das laute Silvesterfeuerwerk so erschrocken, dass sie in Panik davonliefen und die Autobahn überquerten, wo sie von Autos erfasst und tödlich verletzt wurden. Mehr als 400 Hunde seien um den vergangenen Jahreswechsel 2024/25 von ihren Haltern als vermisst gemeldet worden, berichtete die Tierhilfe unter Berufung auf eine Auswertung des Tierschutzvereins Tasso. Was nun in der Silvesternacht bei Alling passiert ist, wirkt nun wie ein Beleg für die Berechtigung der Warnungen.

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Stephan Holzer, der Vorsitzende der Tierhilfe Tutzing, bei einer erfolgreichen Hundesuche in diesem Jahr
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Silvesterknallerei: Für viele Menschen eine Freude - für unzählige Tiere ein Albtraum

„Während viele Menschen mit Feuerwerk ins neue Jahr feiern, wird diese Nacht für unzählige Tiere zum Albtraum“, warnten die Vorsitzenden des Vereins, Stephan Holzer und Anja Corbero. Sie verwiesen auf Informationen des BUND Naturschutz in Bayern, nach denen laute Knallgeräusche, grelle Lichtblitze und herumliegende Reste von Feuerwerk bei Wildtieren panische Reaktionen hervorrufen. „Vögel verlieren Orientierung und verletzen sich oder verenden", berichteten sie, "während Rehe, Füchse und andere Tiere aus ihren Revieren fliehen, oft mit tödlichen Folgen.“ Jährlich sterben in Bayern viele Wildtiere nach diesen Angaben durch Feuerwerk oder erleiden Schäden. Zusätzlich drohten Verletzungen und Vergiftungen durch Plastikteile und Metallreste, die von den Tieren verschluckt würden oder in denen sie sich verfangen könnten. Auch die Haustiere litten enorm: „Hunde zittern, verkriechen sich oder versuchen in Panik zu fliehen. Katzen, die normalerweise Freigang haben, verschwinden manchmal tagelang oder finden den Weg nach Hause nicht mehr.“

"Hunde auch nach Silvester an der Leine führen"

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Angst vor den Knallgeräuschen: Viele Tiere verkriechen sich © pixabay

Wer Hunde hält, sollte sie auch nach Silvester ausschließlich an der Leine führen, raten die Verantwortlichen der Tierhilfe. Denn auch zu diesen Zeiten sei noch mit Böllern und Raketen zu rechnen. Selbst der vertrauteste Hund könne sich in Panik losreißen und davonlaufen. Denen, die Katzen besitzen, rät die Tierhilfe, ihre Freigängerkatzen nach Möglichkeit bereits vor Silvester im Haus zu behalten, ihnen vertraute Rückzugsorte anzubieten und sie durch geschlossene Rollläden oder leise Musik zu beruhigen: „Denn leider ist es mittlerweile in vielen Gemeinden im Landkreis an der Tagesordnung, dass der Einsatz von Feuerwerkskörpern nicht mehr auf die Stunden um den Jahreswechsel beschränkt bleibt, sondern bereits Tage vorher und auch danach erfolgt.“

Die Tierhilfe Tutzing ist das ganze Jahr über rund um die Uhr im Einsatz. Beispiele mit Bildern aus dem Einsatzdienst gibt es hier: https://www.tierhilfe-tutzing.de/aktuelle-eins%C3%A4tze Viele Menschen engagieren sich in dem Verein, um zu helfen – egal ob Wildtieren, Haustieren oder Fundtieren. Besonders die Tage rund um den Jahreswechsel bedeuten für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nach Angaben des Vorstands eine der stressigsten Zeiten des Jahres.

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Kommentare

Bin gespannt, ob eine oder vielleicht gar auch mehrere Tutzinger Parteien dieses Thema - zeitgemäßere Alternative zum Old-Style-Silvesterfeuerwerk - im kommenden Wahlkampf aufgreifen werden?

Falls ja, wie?
-> Wird man es sich einfach machen? Verbieten & basta? Ein entsprechender Antrag und bei der Abstimmung ein Handzeichen ... Thema abhaken ... erledigt. Um Umsetzung, Durchsetzung & Kontrolle sollen sich dann bitteschön andere kümmern.
oder
-> Wird man sich Gedanken um attraktive Alternativen machen, um auf die Bürger zuzugehen und möglichst viele freiwillig mitzunehmen? Gerade die Unentschlossenen & Skeptiker lieber locken und überzeugen als sie schlicht zu zwingen? Und wird man entsprechende Projekte auch selbst aktiv unterstützen?
(Bearbeitet)
Es genügt der gesunde Menschenverstand: Der Umwelt, den Tieren und den Menschen zuliebe: Allgemeines Böllerverbot zu Silvester; schaut in die europäischen Nachbarländer. Der Trend ist hoffentlich unumkehrbar.
(Bearbeitet)
Wenn's primär um Lärm- & Tierschutz geht, müssten prinzipiell auch private oder professionelle Feuerwerke zu Geburtstagen + Sommerfesten sowie die Auftritte der Böllerschützen wohl ebenso verboten werden?
Stichwort Gleichbehandlung.

Und wie verhindern wir die Gewitter mit Blitzen, die von einer Sekunde zur anderen den ganzen Himmel gespenstisch erleuchten gefolgt vom lauten Donnergrollen?
Verbieten können wir sie sicher nicht.
(Bearbeitet)
Lieber Herr Rekus,

auch ohne rechtlichen Freifahrtschein für ein Totalverbot ist mir Ihr ‚Alternativen statt Verbot‘-Ansatz zu weich, weil die Böllerei bereits heute Natur, Tierwelt und viele Menschen mit Kriegserfahrungen massiv belastet. Damit sind wir bei der Grundannahme hinter Ihrem Kommentar: Sie kreisen um das zentrale Narrativ, dass Verbote ein Irrweg seien, der nicht funktionieren werde. Ein Narrativ, das in dieser Allgemeinheit aber schlicht falsch ist.

Denn, dass Verbote nichts bringen, ist in vielen Bereichen widerlegt. Studien und Metaanalysen zeigen, dass in der Sache gut durchdachte Verbote bzw. gesetzliche Restriktionen das Verhalten der Menschen ändern und Schäden deutlich messbar senken. Selbst wenn in einer freien Gesellschaft nicht jeder immer perfekt mitmacht. Rauchverbote sind dafür ein Standardbeispiel, zu dem Metaanalysen nach Einführung entsprechender Gesetze signifikante Rückgänge bei Herzinfarkten bzw. akuten Koronarereignissen gefunden haben. Dasselbe gilt für die im Vorfeld heftig bekämpfte Gurtpflicht, die nachweislich die Zahl der Todesfälle und schweren Verletzungen deutlich gesenkt hat. In beiden Beispielen wurden die von allen Versicherten zu tragenden Kosten der medizinischen Behandlung reduziert.

Leider wird in dieser Debatte das Entscheidende fast immer unterschlagen, und das ist die sogenannte nachgelagerte Akzeptanz. Bei Rauchverboten zeigt die Forschung sehr deutlich, dass die Unterstützung für Rauchverbote mit der Zeit, besonders aber gleich nach der Einführung steigt. Nachdem die Bevölkerung die Regel erlebt hat, verschieben sich die Normen in der Weise, die vom Gesetzgeber nach der ausführlichen parlamentarischen und öffentlichen Debatte gewollt war. Genau deshalb klingen die Zweifel, dass ein Verbot niemals akzeptiert werde, im Rückblick ziemlich absurd. Wer kann sich das heute noch vorstellen, in einem völlig verrauchten Lokal oder unangeschnallt im Auto zu sitzen, weil das Ausdruck der persönlichen Freiheit ist (wie damals argumentiert wurde). Regeln helfen nicht selten dazu, durch eine Verschiebung der sozialen Normalität, die Lebensqualität zu erhöhen. – Vorausgesetzt, man traut sich, die Kontroverse zu führen, die dem natürlicherweise vorausgeht.

Dass eine Sache schwer durchsetzbar ist, stellt übrigens kein Gegenargument, sondern würde, so es tatsächlich gälte, jede beliebige Regel sprengen. Natürlich ist die Durchsetzung nie lückenlos. Aber es ist falsch, aus „nicht perfekt kontrollierbar“ die Schlussfolgerung „sinnlos“ abzuleiten. Sonst gäbe es überhaupt keine funktionierenden Regeln in irgendeinem Lebensbereich. Was augenscheinlich nicht der Fall ist, denn unser Alltag ist dicht mit weithin akzeptierten Regeln, Verboten, Geboten und formellen und informellen Konventionen durchwoben.

Und wenn etwas der AfD helfen könnte, dann ist das noch lange kein Grund, Vernünftiges zu unterlassen. Andernfalls wäre die Politik erpressbar. Wenn demokratische Politik sinnvolle Maßnahmen aus Angst vor antidemokratischen Populisten unterlässt, wird diese Überlegung zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Die AfD muss nur laut genug Rabatz machen, die Entrüstungstrommel rühren und durch die Social-Media toben, um die politische Agenda unter ihre Kontrolle zu bringen. Dass die Rechtspopulisten beim Thema Böller regelmäßig strategisch argumentieren und eigene Schwerpunkte setzen, ist hinlänglich gut belegt. Die Antwort darauf kann nicht sein, sich ihre Argumentation ebenso wie ihre Position zu eigen zu machen und das politische Handeln stillzulegen.
Und da ist er wieder:
unser Herr Oberlehrer, dessen ausführliche Ergüsse eigentlich NIEMANDEN interessieren.

Abgesehen davon würde auch ich, meine Familie und viele meiner Bekannten und Freunde eine alternative Veranstaltung zum Jahreswechsel begrüßen.
Jedoch wäre eine Teilnahme aller Tutzinger Bürger nur möglich, wenn es ein striktes Böller- und Feuerwerksverbot gäbe. Denn nur dann könnten auch alle Tutzinger mit Nutz- und/oder Haustieren daran teilnehmen.
Wir haben doch einen wunderbar regen Veranstaltungsverein in Tutzing? Wie wäre es, wenn dieser nächstes Sylvester eine Lasershow mit Musik und Ausschank, Essensangebot an einem zentralen Platz anbieten würde?
Mittlerweile sind wir hoffentlich alle in Tutzing gut & gesund im neuen Jahr angekommen.
Vorweg: Ich selbst habe schon seit Jahrzehnten keinen Böller mehr angefasst, mein letztes Feuerwerk als Besucher war zum Millennium und rundum unerfreulich.

Dennoch halte ich ein allgemeines Verbot für einen Irrweg, der die Ziele nicht erfüllen wird. - Warum?
-> Selbst der erzkonservative Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft zweifelt an der Sinnhaftigkeit und Durchsetzbarkeit eines generellen Böllerverbots. (https://www.youtube.com/watch?v=64G4hV6g5oU)
-> Ein generelles Böllerverbot würde auch der AfD bei den nächsten Wahlen gewiss neue Sympathisanten & Wähler zutreiben. Von solchen Regierungen, egal auf welcher Ebene, ist auch bzgl. Umwelt- & Klimaschutz nichts Gutes zu erwarten.
-> Die Silvesterfeuerwerkerei befriedigt offensichtlich ein weit verbreitetes menschliches Bedürfnis. Bedürfnisse kann man aber gar nicht verbieten; höchstens mehr schlecht als recht unterdrücken. In menschlichen Geschichte hat das niemals wirklich funktioniert. (Z. B. Prohibition in den USA, oder der Zölibat, oder warum wird auch bei uns in Deutschland tonnenweise gekokst, obwohl es ungesund, zum Teil lebensgefährlich und streng verboten ist?)
-> Auf der Gewinnerseite eines Verbotes wären zuvorderst der Schwarzmarkt, und selbst berufene Kellerchemiker. Produkte aus solchen Quellen bieten gar keine Sicherheit und auch keine Kontrolle über die Wirkungen wie Lautstärke, Sprengkraft usw.
-> Die Polizei selbst kann ja nicht überall gleichzeitig sein. Wer von uns würde tatsächlich seinen Nachbarn anzeigen, wenn's doch vorm Haus knallt? Wer würde dann eine offizielle Aussage bei den Ermittlungsbehörden machen, und später auch vor Gericht, falls nötig?
-> Wer von uns lebt überhaupt selbst ein allzeit tugendhaftes Leben? So ganz ohne Macken, bei denen die Nachbarn ihrerseits Toleranz zeigen? Der Hund, der oft laut bellt ... die Katze, die in Nachbars Garten Singvögel jagt ... Geruchsbelästigung durch häufige Grillerei ... die nächtliche Ruhestörung von der sommerlichen Terrasse ... und viele andere Gelegenheiten für billige aber schmerzhafte Retouren?

Wer die Böllerei nachhaltig zurückdrängen möchte, muss die Menschen mitnehmen und attraktive Alternativen anbieten statt simpler Verbote!
-> Familie Horn tut genau das mit ihrer Einladung.
-> Frau von Oesen und ihre Freunde vom Mitternachtswalzer tun das.
-> Die Tutzinger Feuerwehr tut das gewissermaßen auch, wenn sie ein paar Tage zuvor am eigentlichen "Jahreswechsel" das Sonnwendfeuer veranstaltet.
-> Die Veranstalter der Silvestermeile in München tun das mit ihrer Lichtshow-Party.

Ich denke von diesen und ähnlichen sehr positiven Beispielen sollten wir uns in Tutzing inspirieren & leiten lassen.

Ich wünsche uns Allen ein gutes neues 2026 !
(Bearbeitet)
Ich möchte mich hiermit herzlich bei der Tierhilfe in Tutzing für deren Einsatz für alle Tiere und den aktuellen beeindruckenden Bericht zu Silvester bedanken, der mich aufgrund der tödlichen Folgen des Feuerwerks für die Tiere im letzten Jahr traurig macht.

Leider denken manche Menschen zu wenig darüber nach, was sie mit diesem „Silvesterbrauch“ anrichten können und denken zu wenig an unsere Tiere und treuen Begleiter.

Ich will kein „Spielverderber“ sein, aber besonders für die Tiere bedeutet das Feuerwerk zu Silvester puren Stress, sie erleben Angst und Panik, die Energiebilanz wird durch Stress in der Winterruhe empfindlich gestört. Nicht nur die Wildtiere, sondern auch die Haustiere und unsere Umwelt leiden in hohem Maße, von der Gefährlichkeit der Böller aus China für die Menschen ganz zu schweigen.

Leider können auch Menschen, die ein Haustier zu Hause haben, die gut gemeinte Aktion heute Nacht am Glühweinstand am Thomaplatz zu Silvester nicht wahrnehmen, da man sein Haustier bei diesem „Feuerwerkslärm“ nicht allein zu Hause lassen kann.

Hier wäre es wirklich an der Zeit, dass sich eine Gemeinde dafür einsetzt, dass nur an einer bestimmten Stelle im Ort Feuerwerkskörper kontrolliert gezündet werden oder auch über andere Möglichkeiten nachgedacht wird, um Freude an Silvester zu haben. Wie müssen sich auch die Menschen fühlen, die aufgrund von Krieg und Terror aus der Heimat geflüchtet sind und jetzt diesen „Silvesterbrauch“ erleben müssen.

Es gibt von innn.it eine Petition für ein bundesweites Böllerverbot, dem sich bereits fast 2,9 Mio. Menschen angeschlossen haben. Es ist die größte Petition Deutschlands und die Gewerkschaft der Polizei weiß am besten, was an Silvester los ist. Auch die Krankenhäuser stellen sich jetzt schon verstärkt auf Verletzte an Silvester ein.

Es gibt auch eine Petition der Deutschen Umwelthilfe und Informationen des Naturschutzbundes NABU. Ich kann nicht verstehen, dass manche das alles ignorieren und bereits seit letzter Woche Böller knallen lassen, egal ob tags oder nachts, scheinbar noch alte Feuerwerke, da die neuen ja eigentlich erst ab Montag verkauft wurden.

An einigen Stellen in Tutzing kann man jetzt schon einige Hinterlassenschaften finden, weggeräumt werden diese nicht mehr. Leider beginnen diese Feuerwerke schon Tage vor Silvester und dauern noch einige Tage danach an.

Bitte helfen Sie den Tieren und meiden Sie Böllereien in sensiblen Gebieten und Lebensräumen der Wildtiere, wie an Waldrändern.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes, glückliches und zuversichtliches neues Jahr 2026.
Caroline Krug